Weiterführende Bildungseinrichtungen
- ITT Technical Institute in Maitland
- Asbury Theological Seminary in Orlando
- Florida Hospital College of Health Sciences in Orlando
- Florida Metropolitan University in Orlando
- Florida Technical College in Orlando
- Herzing College in Orlando
- High-Tech Institute in Orlando
- International Academy of Design & Technology in Orlando
- ITT Technical Institute in Orlando
- Keller Graduate School of Management in Orlando
- University of Central Florida in Orlando
- University of Phoenix in Orlando
- Valencia Community College in Orlando
- Rollins College in Winter Park
Kategorie:County in den USA
Florida
Florida ist ein Staat im
Südosten der
USA. Er ist bekannt als der
Sunshine State (dt. Sonnenschein-Staat). "Florida" kommt aus dem
Spanischen und bedeutet "voll von Blumen". Der Staat wurde von den
spanischen Entdeckern während der
Osterzeit entdeckt. Ostern auf Spanisch heißt
Pascua Florida. Die Abkürzung für Florida lautet FL.
Das Wappentier von Florida ist der
Weißkopfseeadler. Die Hauptstadt des beliebten Ferienziels ist Tallahasse.
Florida hat eine Inselkette die "Keys"(dt. Schlüssel).Die letzte Insel ist Key West,von wo man nur 90 Meilen nach Kuba braucht. Es ist dort auch der südlichste Punkt der USA.
Geschichte
Archäologische Funde lassen darauf schließen, dass Florida vor der Entdeckung durch die europäischen Siedler, schon seit mehreren tausend Jahren bewohnt war. Die Spanier entdeckten Florida 1513 und nahmen es für die spanische Krone in Anspruch.
Teile von Florida wurden danach zwischenzeitlich von Spaniern, Briten und Amerikanern kontrolliert. 1763 musste Spanien nach Ende des Siebenjährigen Krieges Florida an Großbritannien abtreten. Im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, in dem Spanien auf Seiten Frankreichs gegen die Briten kämpfte, gewann es 1781 die Kontrolle über West-Florida zurück, im Frieden von Paris 1783 wurde Spanien ganz Florida wieder zugesprochen.
1819 trat Spanien Florida an die Vereinigten Staaten ab. Es wird als Notverkauf anzusehen sein, denn im englisch-amerikanischen Krieg von 1812 - 1814 hatten amerikanische Truppen das Land besetzt und es nach Kriegsende nicht mehr verlassen. Am 3. März 1845 wurde Florida der 27. Bundesstaat der USA. Heute ist Florida einer der bekanntesten Staaten Amerikas.
nickname:ELSAK.
Geographie
Florida ist eine Halbinsel. An der Ostküste liegt der
Atlantische Ozean, an der West- und an der Südküste der
Golf von Mexiko. Im Norden liegen die US-Bundesstaaten
Georgia und
Alabama. Es liegt in der Nähe von
Kuba,
Haiti und anderen Ländern der
Karibik.Nach Hawaii ist es der südlichste Staat der USA.
Bevölkerung
Florida hat 17.019.068 Einwohner (Stand: 2003), davon 65,4 % Weiße, 16,8 % Hispanics, 14,6 % Dunkelhäutige und Afro-Amerikaner, 1,7 % Asiaten, 0,3 % Indianer.
Im Jahr 2000 betrug die Einwohnerzahl noch 15.982.378 und nimmt seitdem stetig zu.
Es gibt 6.337.929 Haushalte und das Pro-Kopf-Einkommen betrug 2002 26.646 US-Dollar.
Politik
Florida hat ein Zwei-Kammern-System mit einem 40-köpfigen
Senat und einem
House mit 120 Mitgliedern. Der derzeitige (
2003)
Gouverneur von Florida ist der
Republikaner Jeb Bush, Bruder des US-Präsidenten
George W. Bush.
Obwohl Florida traditionell eher den
Demokraten zugewandt war, kam es durch den Bevölkerungszuwachs der letzten Jahre zu einem Umschwenken der politischen Meinung in Richtung der Republikaner.
Momentan ist das Verhältnis Republikaner zu Demokraten etwa 1:1. Deshalb und wegen seiner großen Einwohnerzahl und der damit verbundenen
Wahlmänner-Stimmen, wird Florida von
Wahlforschern als ein entscheidender Staat für die Wahl zum
Amerikanischen Präsidenten angesehen.
In
Miami konkurrieren die liberalen Demokraten mit den reichen Exil-
Kubanern, die eher den Republikanern zugewandt sind.
Tampa war früher das Zentrum der Demokratischen Partei, hat sich aber in den letzten Jahren zu einem Pro-Republikaner-Zentrum entwickelt.
Wirtschaft
Floridas
Klima und die vielen Strände machen es zu einem interessanten Freizeitort für Urlauber aus aller Welt.
Auch die diversen Vergnügungsparks wie Disneyland, Universal Studios/Island of Adventure und der Movie Park
Movie Park in der Nähe von
Orlando sind große Anziehungspunkte für Touristen. Daneben konzentriert sich die Wirtschaft auf den Anbau von
Zitrusfrüchten (50% des Verbrauchs der USA) inkl. Saftproduktion, es gibt zahlreiche
Banken und es wird
Phosphat abgebaut.
Größte Städte
¹
Bildung der Stadt am 20. Februar 2003
Andere bekannte Orte
-
Key West
-
Panama City
-
Everglades National Park
-
Cap Canaveral
-
Naples
Siehe auch
-
Portal:Geographie
-
Liste der Städte in Florida
-
Liste der Kleinstädte und Dörfer in Florida
-
Liste der Countys in Florida
-
Liste der Gouverneure von Florida
Kategorie:US-Bundesstaat
ja:フロリダ州
ko:플로리다 주
ms:Florida
simple:Florida
th:มลรัฐฟลอริดา
2004
Jahreswidmungen
- 2004 ist „Internationales Jahr zum Gedenken an den Kampf gegen die
Sklaverei und an ihre Abschaffung“ (
UNESCO)
- 2004 ist „Internationales Jahr des
Reis“ (
UNO)
- 2004 ist „Internationales Jahr der
Technik“
- 2004 ist „Internationales Jahr der
Erziehung durch
Sport“
-
Ewe ist Afrikanischer Stamm des Jahres (
Ghana,
Togo,
Benin) (Internationale Stämme Mission)
-
Jahreslosung: „Jesus Christus spricht: Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte aber werden nicht vergehen.“ (
Markus 13:31)
- Das
Alpenglöckchen (Soldanella alpina) ist
Blume des Jahres (Stiftung Naturschutz Hamburg/Deutschland)
- Der
Zaunkönig (Troglodytes troglodytes) ist
Vogel des Jahres (
NABU/Deutschland)
- Der
Echte Hausschwamm (Serpula lacrymans) ist
Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für
Mykologie)
- Die
Weißtanne (Abies alba) ist
Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Die
Grüne Hohlzunge (Coeloglossum viride) ist
Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der
Siebenschläfer (Myoxus glis) ist
Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
- Der
Storchschnabel (Geranium) ist
Staude des Jahres (
Bund deutscher Staudengärtner)
Natur
-
19. April: Partielle
Sonnenfinsternis (südliches
Afrika)
-
4. Mai: Totale
Mondfinsternis
-
8. Juni: Der erste
Venustransit (Sonnendurchgang) seit
1882 ist in Mitteleuropa von 7:20 Uhr bis 13:23 MESZ zu beobachten
-
5. Oktober: In
Deutschland wird mit 27,25 °C der wärmste 5. Oktober seit 125 Jahren gemessen
-
11. Oktober: Am frühen Morgenhimmel ist die Venus dem Mond besonders nahe und gut zu beobachten
-
14. Oktober: Partielle
Sonnenfinsternis (Nordost-
Asien, Nord-
Pazifik)
-
28. Oktober: Totale
Mondfinsternis
-
5. Dezember: Ein
Erdbeben mit
Epizentrum in der Gemarkung
Waldkirch erschüttert den gesamten südwestdeutschen Raum. Trotz einer Stärke von 5,4 auf der
Richterskala kam es nur zu kleineren Sachschäden
-
26. Dezember:
Seebeben im Indischen Ozean und
Tsunami-Flutwelle. Verheerende Schäden in den Küstenregionen im Golf von Bengalen, Südasien und Südostasien. Siehe
Erdbeben im Indischen Ozean 2004
Politik
Januar
-
1. Januar:
Joseph Deiss wird
Bundespräsident der
Schweiz
-
1. Januar:
Irland übernimmt von
Italien die Präsidentschaft im
europäischen Rat
-
1. Januar: Die
Mehrwertsteuer wird in
Kap Verde eingeführt
-
1. Januar: Der niederländische Außenminister
Jaap de Hoop Scheffer wird
NATO-Generalsekretär
-
13. Januar:
Helmut Kohl erhält den
Internationalen Adalbertpreis
-
14. Januar:
Óscar Berger Perdomo wird Staatspräsident von
Guatemala
-
15. Januar bis
21. Januar:
Weltsozialforum im
Mumbai, (
Indien)
-
16. Januar: Die Außenminister
Joschka Fischer (
Deutschland),
Dominique de Villepin (
Frankreich) und
Włodzimierz Cimoszewicz (
Polen) treffen sich im Rahmen des
Weimarer Dreiecks
-
19. Januar: Erste Vorwahl der
demokratischen Partei in
Iowa, (
USA)
-
20. Januar:
Mazedonien beschließt per Gesetz die Gründung einer staatlichen Universität in
Tetovo
-
21. Januar: Das
auswärtige Amt finanziert zwei Justizaufbauprojekte des
Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht (
Heidelberg) in
Afghanistan
-
24. Januar: Entlassung des Vorsitzenden der
Bundesagentur für Arbeit Florian Gerster nach
Misstrauensvotum
-
25. Januar:
Georgien:
Michail Saakaschwili wird Staatspräsident
Februar
-
2. Februar:
Brunei:
Karl XVI. Gustaf von
Schweden löst durch sein Lob des Sultans eine außenpolitische Krise seiner Heimat aus
-
5. Februar:
Lettland: Ministerpräsident
Einars Repse tritt zurück
-
6. Februar:
Bundeskanzler Gerhard Schröder erklärt seinen Rücktritt vom Parteivorsitz der
SPD zu Gunsten von
Franz Müntefering
-
8. Februar:
Volksabstimmungen in der Schweiz, unter anderem wird die zweite Tunnelröhre durch den
Gotthard in der
Innerschweiz deutlich abgelehnt
-
13. Februar: Präsident
Blaise Compaoré von
Burkina Faso trifft auf Einladung von Bundespräsident
Johannes Rau in
Deutschland ein
-
19. Februar: Bundesminister
Joschka Fischer nimmt in
Brüssel,
Belgien an einem EU-Seminar gegen Antisemitismus teil
-
20. Februar: Parlamentswahlen im
Iran, viele liberale Kandidataten wurden ausgeschlossen, die Wahlbeteiligung sank auf etwa 50 Prozent
-
26. Februar: Staatspräsident
Boris Trajkovski von
Mazedonien stirbt bei einem Flugzeugabsturz
-
29. Februar: Bürgerschaftswahlen in
Hamburg, die
CDU erhält die absolute Mehrheit,
Ole von Beust bleibt 1. Bürgermeister
März
-
1. März: Internationale
Friedenstruppen treffen in
Haiti ein
-
2. März: Eröffnung der neuen Botschaft der
Niederlande in
Berlin durch
Königin Beatrix
-
7. März: Landtagswahlen in
Kärnten und
Salzburg, Gemeinderatswahlen
Tirol
-
9. März:
Lettland:
Indulis Emsis wird neuer Ministerpräsident
-
10. März:
Griechenland:
Kostas Karamanlis wird Ministerpräsident
-
14. März:
Wladimir Putin wird als Präsident
Russlands in seinem Amt bestätigt
-
14. März:
Michail Jefimowitsch Fradkow wird Vorsitzender der Regierung in
Russland
-
14. März: Parlamentswahlen in
Spanien
-
18. März: In
Ottawa findet der
EU-
Kanada-Gipfel statt
-
22. März:
Mazedonien stellt Antrag auf Mitgliedschaft in der
NATO und der
EU
-
23. März: Bundeskanzler
Gerhard Schröder besucht
Warschau,
Polen
-
27. März: Kommunalwahlen in
Nigeria
-
28. März: Präsidentschaftswahlen in
Guinea-Bissau
-
29. März:
Bulgarien,
Estland,
Lettland,
Litauen,
Rumänien,
Slowakei und
Slowenien werden Mitglied der
NATO
-
30. März:
Kerstin Müller, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, trifft die afghanische Frauenministerin
Habiba Sorabi zu einem Gespräch im
Auswärtigen Amt
-
30. März: Bundesaußenminister
Joschka Fischer trifft mit dem afghanischen Präsidenten
Hamid Karzai zu einem Gedankenaustausch zusammen
April
-
2. April:
Bulgarien wird Mitglied der
NATO
-
2. April:
Lettland wird in die
NATO aufgenommen
-
3. April: Etwa 500.000 Menschen demonstrieren in Berlin, Köln und Stuttgart gegen den Reformkurs der deutschen Bundesregierung
-
3. April und
17. April: Präsidentenwahl in der
Slowakei
-
5. April: Das
Auswärtige Amt unterstützt das
Minensuchhunde-Zentrum (
MDC) in
Afghanistan mit 1,9 Million Euro
-
14. April: Parlamentswahlen in
Südafrika
-
15. April:
Niederlande: Offizieller Besuch von Bundeskanzler
Gerhard Schröder in
Rotterdam und
Den Haag
-
17. April:
Ivan Gašparovič wird neuer Staatspräsident der
Slowakei
-
17. April:
José Luis Zapatero wird Ministerpräsident in
Spanien
-
19. April: Bundesaußenminister
Joschka Fischer reist nach
Afghanistan
-
22. April: Gründung eines
Goethe-Instituts in
Ljubljana,
Slowenien
-
25. April: Parlaments- und Kommunalwahlen in
Äquatorialguinea
-
25. April:
Heinz Fischer wird bei der Wahl zum
Bundespräsidenten in
Österreich gewählt
-
26. April: Giftgas-Attentat in
Jordanien vereitelt, es hätten 80.000 Menschen sterben können
-
27. April:
Thabo Mbeki wird als Präsident von
Südafrika vereidigt
-
28. April:
Branko Crvenkovski wird Staatspräsident in
Mazedonien
-
29. April: Regierungsumbildung in
Mali
-
30. April: Der Skandal um Misshandlungen irakischer Häftlinge im
Bagdader US-Militärgefängnis Abu Ghraib wird publik
Mai
-
1. Mai: Die
europäische Union wird um zehn Mitglieder erweitert:
Estland,
Lettland,
Litauen,
Malta,
Polen,
Slowakei,
Slowenien,
Tschechische Republik,
Ungarn und
Zypern (siehe
EU-Osterweiterung)
-
1. Mai: In
Polen gilt für Investitionen ab sofort das
EU-Recht
-
2. Mai: Parlamentswahlen in
Panama
-
7. Mai:
Surya Bahadur Thapa tritt als Premierminister von
Nepal zurück
-
7. Mai: Verfassungsänderungen in der
Türkei zur
EU-Anpassung
-
16. Mai:
Volksabstimmung in der
Schweiz
-
22. Mai:
Manmohan Singh wird Premierminister in
Indien
-
23. Mai:
Horst Köhler wird von der
Bundesversammlung im ersten Wahlgang zum
Bundespräsidenten der
Bundesrepublik Deutschland gewählt. Ergebnis: Horst Köhler 604 Stimmen,
Gesine Schwan 589 Stimmen
-
25. Mai: Der 49.
Eurovision Songcontest findet in
Istanbul,
Türkei statt
-
27. Mai:
USA und
Bahrain unterzeichen ein Freihandelsabkommen
-
29. Mai:
Estland wird Vollmitglied in der
NATO
Juni
-
1. Juni: Im
Irak nominiert der
Übergangsrat den künftigen Staatspräsidenten
Ghazi al Jawar. Der designierte Ministerpräsident
Ijad Allawi stellt die 26 Mitglieder seines Kabinetts vor, dem die
USA am 30. Juni die Macht übergeben werden
-
1. Juni: Lic.
Elías Antonio Saca González wird Staatspräsident von
El Salvador
-
4. Juni bis
13. Juni:
Europride in
Hamburg
-
6. Juni: 60. Jahrestag der Landung der Alliierten in der
Normandie. Erstmals nimmt mit
Gerhard Schröder ein deutscher
Bundeskanzler an den Gedenkfeiern in der Normandie teil (siehe
D-Day)
-
7. Juni: In
Marokko tritt ein neues Arbeitsgesetz in Kraft
-
8. Juni bis
10. Juni:
G8-Gipfeltreffen in
Sea Island (
Georgia),
USA
-
9. Juni: Das
Bundesverfassungsgericht lehnt eine Verfassungsklage gegen das
Ladenschlussgesetz ab
-
13. Juni: Wahlen zum
Europaparlament
-
13. Juni: Landtagswahl in
Thüringen
-
13. Juni: Kommunalwahlen in
Baden-Württemberg,
Mecklenburg-Vorpommern,
Rheinland-Pfalz,
Saarland,
Sachsen und
Sachsen-Anhalt
-
21. Juni: Fünfter Ostseegipfel in
Estland
-
22. Juni: In
Nauru wird Präsident
René Harris bei einem
Misstrauensvotum abgesetzt und durch
Ludwig Scotty ersetzt
-
24. Juni:
Deutschland. Bundesaußenminister
Joschka Fischer trifft den Premierminister von
Armenien,
Andranik Markarjan
-
27. Juni:
Kommunalwahl in
Thüringen, die
SPD verliert, die
PDS gewinnt Stimmen hinzu
-
28. Juni: Im
Irak erfolgt die Machtübergabe von der
Koalitions-Übergangsverwaltung an die
Irakische Übergangsregierung
Juli
-
1. Juli: Amtsantritt des neuen deutschen
Bundespräsidenten Horst Köhler
-
1. Juli: Gegen den
irakischen Ex-Diktator
Saddam Hussein wird Anklage erhoben
-
8. Juli: Angelobung des österreichischen
Bundespräsidenten Heinz Fischer
-
9. Juli:
Pawel Chlebnikow wird in
Moskau von Unbekannten erschossen
-
15. Juli: Antrittsbesuch des neuen deutschen
Bundespräsidenten Horst Köhler in Polen, anschließend Besuch in
Frankreich
August
-
1. August: 60. Jahrestag des Beginns des
Warschauer Aufstands: Bundeskanzler
Gerhard Schröder nimmt als erster
deutscher Bundeskanzler als Ehrengast an den Feierlichkeiten teil
-
2. August: In Deutschland tritt die Sondersteuer auf
Alkopops in Kraft, die handelsübliche 275-Milliliter-Flaschen um 85 Cent verteuert (zuzüglich Mehrwertsteuer) und die Getränke für Jugendliche unattraktiver machen soll
-
9. August: In Deutschland, vor allem in Ostdeutschland, demonstrieren etwa 50.000 Menschen gegen die
Hartz IV-Gesetze
-
16. August: In Deutschland, vor allem in Ostdeutschland, demonstrieren etwa 85.000 Menschen gegen die
Hartz IV-Gesetze
-
16. August: Präsident
Hugo Chávez in
Venezuela gewinnt das Referendum über seine Amtsenthebung. etwa 58 % der Wähler stimmen für ihn (Wahlbeteiligung etwa 95 %)
-
19. August: Erneut demonstrieren in
Erfurt und
Brandenburg knapp 10.000 Menschen gegen die
Hartz IV-Gesetze
-
22. August:
Norwegen:
Der Schrei, ein Bild des norwegischen Malers
Edvard Munch, wird von maskierten Tätern aus dem
Osloer Munch-Museum entwendet
-
23. August: Auf den Montagsdemonstrationen demonstrieren mindestens 70.000 Menschen gegen die
Hartz IV-Gesetze
-
29. August: Etwa 300.000 Menschen demonstrieren in
New York City gegen die Politik von Präsident
George W. Bush
-
29. August:
Scharif al-Misri wird als führendes Mitglied der Terrorgruppe
Al-Qaida in
Qetta (
Pakistan) zusammen mit einem mutmaßlichen Komplizen verhaftet
-
30. August: Auf den Montagsdemonstrationen demonstrieren erneut mindestens 70.000 Menschen gegen die
Hartz IV-Gesetze
-
31.Eröfnung der RIMS Reihn-Main-International-Montessori-Schule
September
- [[5. September]]: Bei den Landtags[[wahlen im Saarland ist die SPD mit knapp 14 % Verlust auf 30,8 % die einzige Verliererin. Die Wahlbeteiligung sinkt von 69 % (1999) auf 56 % (2004)
-
6. September: In Deutschland, vor allem in Ostdeutschland, demonstrieren Zehntausende (ARD: 50.000, ZDF/RTL: deutlich weniger als in der Vorwoche, SAT1/N-TV: 75.000) gegen die
Hartz IV-Gesetze
-
10. September:
Polen Das polnische Parlament, der
Sejm, hat ohne Gegenstimme die Regierung in Warschau aufgefordert, angemessene Maßnahmen in der Angelegenheit von Reparationen gegenüber Deutschland zu ergreifen
-
12. September: Zehntausende von
Israelis demonstrierten in
Jerusalem gegen die beabsichtigte Räumung von Siedlungen im
Gazastreifen
-
13. September: Bundespräsident
Horst Köhler hält unterschiedliche Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland für unvermeidlich
-
13. September: In Deutschland, vor allem in Ostdeutschland, demonstrieren Zehntausende, allerdings deutlich weniger als in der Vorwoche, gegen die
Hartz IV-Gesetze
-
14. September: Die
OECD stellt in ihrer Vergleichsstudie „Bildung auf einen Blick“ erneut Mängel im deutschen Bildungssystem fest
-
19. September: Bei der
Landtagswahl in Brandenburg verlieren
SPD und
CDU mehr 7 %, die
PDS gewinnt 5 % und die
DVU ist erneut im Landtag vertreten
-
19. September: Bei der
Landtagswahl in Sachsen verliert die
CDU fast 16 %, die
SPD rutscht unter die 10 % Marke und die
NPD bekommt etwas mehr als 9 %. Auch
Grüne und
FDP kommen in den Landtag
-
19. September: Bei der
Landtagswahl in Vorarlberg erreicht die
ÖVP die absolute Mehrheit
-
20. September: Die Präsidentschaftswahlen in
Indonesien (die Auszählung wurde erst Anfang Oktober abgeschlossen) werden von
Susilo Bambang Yudhoyono gewonnen, der die bisherige Präsidentin
Megawati Sukarnoputri ablöst
-
26. September: Bei den Kommunalwahlen in
Nordrhein-Westfalen verliert die
CDU ca. 7 %, bleibt aber stärkste Partei im Land. Die
SPD verliert erneut ca. 3 %, die
Grünen und die
FDP gewinnen jeweils ca. 3 %
-
26. September:
Volksabstimmung in der
Schweiz
Oktober
-
2. Oktober: In
Berlin demonstrieren ca. 50.000 gegen die
Hartz IV-Gesetze
-
2. Oktober: In
Amsterdam protestieren ca. 200.000 Menschen gegen die Sparpläne der christlich-liberalen Regierung
-
3. Oktober: Bei Parlamentswahlen in
Slowenien geht die konservative
Slowenische Demokratische Partei unter
Janez Janša als Sieger hervor, die bisher regierende linksliberale
Liberaldemokratische Partei Sloweniens verliert über 13 % und wird vermutlich in Opposition gehen
-
5. Oktober: Der Vorstand von
Karstadt-Quelle verkündet, dass zur Sanierung des Konzern 5.500 Stellen abgebaut werden sollen. Nach Verhandlungen mit der Gewerkschaft
ver.di und dem Betriebsrat soll dieser Abbau
sozialverträglich stattfinden
-
5. Oktober: Der designierte EU-Innenkommissar
Rocco Buttiglione ist wegen seiner Haltung zur Homosexualität und Frauen auf Kritik gestoßen
-
6. Oktober: Die
USA räumen ein, dass im
Irak keine Massenvernichtungswaffen, einer der Gründe für den Irak-Krieg, gefunden wurden
-
9. Oktober: Die Präsidentschaftswahlen in
Afghanistan werden von Unregelmäßigkeiten begleitet. Später wird der amtierende Präsident
Hamid Karzai mit 55,4 % der Stimmen zum Sieger erklärt
-
12. Oktober: Der Kalif von
Köln,
Metin Kaplan, wird aus
Deutschland in die
Türkei abgeschoben und dort sofort verhaftet
-
14. Oktober:
General Motors gibt bekannt, dass 12.000 Stellen in Europa, davon 10.000 in Deutschland gestrichen werden sollen. Daraufhin streiken die Arbeiter im
Opel Werk
Bochum sechs Tage lang
-
16. Oktober: Die Schweizer
Gewerkschaften
GBI und
SMUV fusionieren zur Großgewerkschaft
Unia
-
17. Oktober:
Weißrusslands Präsident
Alexander Lukaschenko lässt sich in einem umstrittenem
Referendum für eine dritte Amtszeit bestätigen
-
23. Oktober: Eine gute Woche vor der Präsidentenwahl in der
Ukraine haben zehntausende Oppositionsanhänger in
Kiew für eine freie und faire Abstimmung demonstriert
-
24. Oktober: Die Serben im Kosovo boykottieren die Parlamentswahlen. Gewinner mit ca. 55 % (nach ersten Hochrechnungen) ist die Partei von
Ibrahim Rugova
-
27. Oktober: Der designierte EU-Kommissionspräsident
José Manuel Barroso lässt die Abstimmung über die EU-Kommission im EU-Parlament verschieben, um eine Abstimmungsniederlage zu verhindern. In der Folge werden die zwei Kommissare
Rocco Buttiglione (
Italien) und
Ingrida Udre (
Lettland) gegen
Franco Frattini (
Italien) und
Andris Piebalgs (
Lettland) ausgetauscht
-
31. Oktober: Bei den
Präsidentschaftswahlen in der Ukraine kommt es zu Unregelmäßigkeiten. Der vom bisherigen Präsidenten
Leonid Kutschma favorisierte Kandidat
Wiktor Janukowytsch kommt auf 40 %,
Wiktor Juschtschenko auf 39 % der Stimmen, daher wird es eine Stichwahl geben
November
-
2. November:
Präsidentschaftswahlen in USA:
George W. Bush wird nach einem Kopf an Kopf-Rennen mit seinem Gegner
John F. Kerry erneut für vier Jahre zum Präsidenten gewählt
-
7. November: Das Referendum gegen die neuen Gemeindegrenzen in
Mazedonien ist gescheitert, da nur etwa 26 % der Stimmberechtigten abstimmten. Das Gesetz schreibt ein Quorum von 50 % vor. In der Konsequenz haben alle großen Gemeinden im Westen
Mazedoniens eine albanische Bevölkerungsmehrheit
-
10. November: Der Politiker
Georg Milbradt (
CDU) ist in
Sachsen erst im zweiten Anlauf erneut zum Ministerpräsidenten gewählt worden. Er hatte nur 62 von 65 Stimmen der
CDU/
SPD Koalition bekommen. Der Kandidat
Uwe Leichsenring der
NPD erhielt 14 Stimmen, 2 mehr als die
NPD Sitze im Landtag hat
-
11. November:
Jassir Arafat stirbt gegen 3:30 Uhr morgens, sein Leichnam wird nach
Kairo gebracht, wo am folgenden Tag die Trauerfeier stattfindet und anschließend: unter chaotischen Umständen: die Beisetzung in
Ramallah
-
15. November: Der Beitritt
Griechenlands zum
Euro beruht auf seit 1997 gefälschten Defizitzahlen. Später werden auch die italienschen Zahlen bezweifelt. Das statistische Amt der
EU,
EUROSTAT, gerät damit wieder ins Zwielicht
-
17. November: Das
Bundeskabinett beschließt die Entsendung von zwei
Transall-Flugzeugen mit ca. 200 Soldaten zur Unterstützung vom Transport von
OAU-Soldaten in die Region
Darfur im
Sudan
-
18. November: Im zweiten Anlauf hat der neue EU-Kommissionspräsident
Jose Manuel Barroso für sein veränderte Kommission eine Mehrheit im EU-Parlament erhalten
-
18. November: Der
CDU-Generalsekretär
Laurenz Meyer wirft deutschen Managern mangelnden Patriotismus vor
-
19. November: Der
Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat in einer Resolution zu einer baldigen Lösung für den
Sudan-Konflikte aufgerufen und vage mit Sanktionen gedroht
-
20. November: Es werden Misshandlungsvorwürfe bei gestellten Geiselnahmen bei der
Bundeswehr bekannt. In den folgenden Wochen werden weitere Misshandlungen in verschiedenen Kasernen bekannt
-
21. November: Nach der
Stichwahl bei den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine wird
Wiktor Janukowytsch zum Sieger erklärt, die
OSZE zweifelt den Wahlsieg an, die Opposition spricht von Wahlbetrug. Beginn von landesweiten Massenprotesten
(„Orangene Revolution“)
-
21. November: Ca. 25.000 Menschen demonstrierten nach einem Aufruf muslimischer Verbände in
Köln gegen islamistischen Terror und Gewalt
-
21. November: In
Namibia wird
Hifikepunye Pohamba (
SWAPO) mit 76 % zum neuen Präsidenten gewählt und löst damit
Sam Nujoma ab. Seine Partei, die
SWAPO, erhält ca. 75 % der Parlamentssitze
-
25. November: Die
IAEO berät über das
iranisches Atomprogramm. Die
USA glauben, dass der
Iran eine Atombombe entwickeln will. Der
Iran beteuert, dass er nur ein friedliche Nutzung der Kernenergie plant
-
27. November: Die Behörden von
Papua-Neuguinea beginnen mit der Evakuierung von 9000 Menschen von der Insel
Manam, da diesen wegen wochenlanger Vulkan-Aktivitäten (Aschenregen) eine Hungesnot droht
-
28. November: Bundesfinanzminister
Hans Eichel kritisiert, dass alle neuen Bundesländer, mit Ausnahme von
Sachsen, die Fördermittel aus dem
Aufbau Ost ganz oder teilweise missbrauchen
-
28. November: In
Rumänien werden der Staatspräsident und das Parlament gewählt. In die Stichwahl kommen
Adrian Nastase (Sozialdemokraten) und
Traian Băsescu (Allianz für Gerechtigkeit und Wahrheit). Die Opposition spricht von Wahlbetrug. Auch die
OSZE äußert Bedenken wegen des Ablaufs der Wahl
-
30. November: Die
OECD bemängelt in ihrer „Baby-
PISA“-Studie die Zahl der Kita-Plätze in den alten Bundesländern. In den neuen Bundesländern gehört das Kinderbetreuungssystem zu den weltweit besten
Dezember
-
1. Dezember: Die Regierungskoalition von Ministerpräsident
Ariel Scharon in
Israel zerbricht, weil die Vertreter seines größten Koalitionspartners gegen den Haushaltsentwurf 2005 gestimmt haben
-
3. Dezember: Der Bundestag beschließt die Entsendung von bis zu 200 Soldaten zur Unterstützung der Afrikanischen Union im
Darfur-Einsatz
-
22. Dezember:
CDU-Generalsekretär
Laurenz Meyer tritt nach Vorwürfen über falsche Angaben zu Gehaltszahlungen seines früheren Arbeitgebers
RWE zurück
-
26. Dezember: Bei der
Wiederholungswahl zu den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine setzt sich der oppositionelle Kandidat
Wiktor Juschtschenko gegen den beurlaubten Ministerpräsidenten
Wiktor Janukowytsch mit 51,99 % zu 44,19 % der abgegebenen Stimmen durch
Terroranschläge und Kriege
-
29. Januar: Bei einem Terroranschlag auf Bus Nummer 19 in
Jerusalem (
Israel) sterben elf Israelis. 50 Menschen werden verletzt. Der Attentäter war ein 24 Jahre alter Palästinenser aus
Bethlehem und Mitglied der Al Aqsa Märtyrer Brigaden
-
22. Februar: Acht Menschen Sterben bei einem Selbstmordattentat auf Bus Nummer 14A in
Jerusalem (
Israel). Über 60 werden verwundet. Der palästinensische Attentäter war Mitglied der Al Aqsa Märtyrer Brigaden und kam aus
Bethlehem
-
11. März: Schwerer
Terroranschlag in
Madrid, 191 Tote, 1.500 Verletzte
-
28. April: Terroranschlag in Diplomatenviertel von
Damaskus, vier Tote
-
2. Juni: In
Afghanistan werden fünf Mitarbeiter der Hilfsorganisation
Ärzte ohne Grenzen in einem Hinterhalt ermordet
-
11. Juli: Ein Selbstmordattentäter sprengt sich in
Tel Aviv (
Israel) an einer Bushaltestelle in die Luft. Ein Israeli wird dabei getötet, 33 werden verletzt
-
28. Juli: Bei der Explosion einer Autobombe in Bakuba (
Irak) sterben 68 Menschen und etwa 40 werden verletzt
-
2. August: Bei Bombenanschlägen auf fünf christliche Kirchen in
Bagdad und
Mossul im
Irak werden elf Menschen getötet und ca. 50 verletzt
-
15. August: In Gatumba (
Burundi) haben
Hutu-Rebellen ein Flüchtlingslager der
UNO überfallen und 189 Menschen getötet sowie etwa 70 verletzt
-
24. August: In Russland stürzen, infolge eines tschetschenischen Terroranschlages, fast gleichzeitig zwei Flugzeuge mit 89 Menschen an Bord ab
-
30. August: Bei einem Anschlag eines tschetschenischen Selbstmordattentäters im Norden von
Moskau in der Nähe eines U-Bahnhofes werden min. 39. Menschen getötet und ca. 130 verletzt
-
31. August: Zwei Selbstmordattentäter töten in
Beerscheba (
Israel) sechzehn Menschen. Über 100 Israelis werden verletzt als die Palästinenser sich innerhalb weniger Minuten in die Luft sprengen. Ziel des Anschlags: Die Stadtbusse Nummer 6 und Nummer 12
-
31. August: Im Irak werden zwölf
nepalesische Geiseln durch islamistische Extremisten der Gruppe Ansar el Sunna ermordet
-
1. September: Etwa 30 tschetschenischen Rebellen nehmen ca. 1200–1500 Geiseln in einer Schule in
Beslan in
Nordossetien
-
3. September: Die Schule in
Beslan wird durch die Einsatzkräfte gestürmt, dabei gibt es mindestens 338 Tote und 704 Verletzte
-
4. September: Durch die Explosion einer Autobombe vor einer Polizeischule im nordirakischen
Kirkuk werden 15 Menschen getötet und weitere 20 Menschen verletzt
-
6. September: Durch die Explosion einer Autobombe im Nordirak sind sieben amerikanische Soldaten und drei Iraker getötet worden
-
7. September: Seit Beginn des Irak-Krieges sind 1000 amerikanische Soldaten gefallen. Die weit höhere Anzahl der getöteten Iraker ist unbekannt
-
9. September: ein Bombenanschlag auf die
australische Botschaft in Jakarta kostet 11 Menschen das Leben
-
13. September: Am Wochenende sind 68 Iraker und Amerikaner im
Irak getötet worden
-
14. September: Bei der Explosion einer Autobombe vor einer Polizeiwache in
Bagdad sind mindestens 47 Menschen getötet und 114 verletzt worden
- 14. September: In
Bakuba wurden zwölf Polizisten in einen Hinterhalt gelockt und getötet
-
16. September: Bei amerikanischen Luftangriffen nahe
Falludscha sind bis zu 60 Iraker getötet worden
-
25. September: Im Süden
Afghanistans haben (vermutlich)
Taliban-Kämfer bei mehreren Anschlägen neun Soldaten getötet
-
30. September: Bei drei fast zeitgleichen Autobombenanschlägen in
Bagdad sterben mehr als 42 Menschen (meist Kinder) und 139 werden verletzt
-
1. Oktober: Bei einem Selbstmordattentat auf die Zainabia-Moschee in Sialkot/
Pakistan sterben 31 Menschen und mehr als 45 werden verletzt
-
2. Oktober: Am 135. Geburtstag von
Mahatma Gandhi gab es mehrere Bombenanschläge im Nordosten Indiens (Dimapur im Bundesstaat Nagaland und Kokrajhar im Bundesstaat Assam) mit min. 44 Toten und 93 Verletzten
-
2. Oktober: Bei einer Offensive amerikanischer Truppen und irakischen Nationalgardisten in
Samarra werden mindestens 100 Menschen getötet und mehr als 100 verletzt
-
3. Oktober: Bei einer nach Raketenangriffen durch die
Hamas begonnenen Offensive der israelischen Armee im
Gazastreifen kamen in den vergangenen Tagen über 50 Menschen ums Leben
-
4. Oktober: Bei drei Bombenanschlägen in
Bagdad und
Mossul und Luftangriffen der Amerikaner in
Falludscha starben mehr als 30 Menschen und mehr als 100 wurden verletzt
-
7. Oktober: Bei einer Offensive der US-Streitkräfte und irakischer Sicherheitskräfte und einer Reihe von Anschlägen starben 17 Menschen im
Irak. Sieben bei einem Anschlag in
Diwanija
-
7. Oktober: Bei Selbstmordanschlägen in
Taba und
Ras el Schitan (
Moon Island Village) auf der
Sinai-Halbinsel in
Ägypten wurden 32 Menschen getötet und mehr als 150 verletzt
-
7. Oktober: Bei einem Selbstmordanschlag in der Stadt
Multan in
Pakistan sind mindestens 39 Menschen getötet und mehr als 80 verletzt worden
-
8. Oktober: Bei einem Bombardement der US-Luftwaffe wurden in
Falludscha elf Menschen getötet
-
18. Oktober: Bei der Explosion einer Autobombe in
Bagdad wurden mindestens sechs Menschen getötet und 27 verletzt
-
23. Oktober: Im Norden des
Irak werden 49 Polizeirekruten ermordet. Am gesamten Wochenende sterben bei Anschlägen und Bombardierungen ca. 100 Menschen
-
2. November: Auf offener Straße in
Amsterdam wird der niederländische Filmemacher
Theo van Gogh durch einen islamischen Extremisten niedergestochen und erschossen. In der Folge werden mehrere Moscheen und islamische Schulen in den
Niederlanden angezündet
-
6. November: Regierungssoldaten der
Elfenbeinküste töten bei einem Angriff neun französische Soldaten. Die Regierung hatte zuvor auch das Friedensabkommen mit den Rebellen gebrochen
-
Miami
Miami ist eine dicht besiedelte Stadt am Miami River im
Miami-Dade County im
US-Bundesstaat Florida,
USA, mit 380.000 Einwohnern (Stand:
2004) und Sitz der County-Verwaltung. Das Stadtgebiet hat eine Größe von 143,1 km². Obwohl die Stadt selbst nicht besonders groß ist, umfasst die
Agglomeration South Florida Metropolitan Area viele kleinere Städte und die nicht unerhebliche UMSA (Unincorporated Metropolitan Services Area) mit ein - beherbergt insgesamt über 2,2 Millionen Einwohner. Der Name "Miami" kommt von dem indianischen Wort
Mayaimi (großes Wasser). Der Miami River liefert das Wasser in die Everglades und fließt von dort in den
Atlantik.
Geografie
Miami liegt im Südosten der
nordamerikanischen Halbinsel Floridas am
Atlantik. Westlich der städtischen Region Miamis liegen die
Everglades.
Nachbarschaft
In direkter Nachbarschaft, im Umkreis von 10 km, liegen die Städte:
Brownsville,
Gladeview,
West Little River,
El Portal,
Miami Springs,
Virginia Gardens,
Coconut Grove,
Miami Beach,
North Miami Beach,
Aventura,
Bal Harbour,
Miami Shores,
Hialeah,
Coral Gables und
West Miami
Geschichte
Am
18. Juli 1896 wurde Miami offiziell zur Stadt ernannt, mit gerade mal 300 Einwohnern.
Während der
20er Jahre war in Miami das Glücksspiel erlaubt, und die
Prohibition wurde nicht so ernst genommen. So immigrierten Tausende aus dem Norden der USA nach Miami und lösten somit den Bau-Boom aus. Die Skyline von Miami mit ihren Hochhäusern entstand.
1927 wurde der Bau-Boom durch einen verheerenden Wirbelsturm und anschließend durch die Depression gestoppt. Während des
2. Weltkriegs baute das Militär viele Ausbildungskasernen rund um Miami, bedingt durch die strategisch günstige Lage. Auf der Suche nach Arbeit kamen viele Männer und Frauen wieder zurück und brachten die Bevölkerung bis
1950 auf über 500.000 Menschen in Miami und Umgebung.
Der Großkreis um Miami wurde in den
1890er Jahren eingerichtet. Heute steht das Miami-Dade County in Nachbarschaft zu den Counties von Broward und Palm Beach im Norden mit jeweils 1,6 und 1,1 Millionen Einwohnern. Miami gilt als kultureller Schmelztiegel mit einer stark lateinamerikanischen Bevölkerung. Zu den Bewohnern Miamis gehören vor allem Kubaner, Nicaraguaner, Kolumbianer, Venezuelos, Puerto Ricaner, Argentinier, Ecuadorianer, Brasilianer, Dominikaner, Haitianer und Mexikaner.
In den
80er Jahren war Miami der größte Umschlagsplatz für Drogen aus
Kolumbien,
Bolivien,
Ecuador und
Peru, bedingt durch die Nähe zu den Herstellungsländern und den Massentourismus. Die Drogenbarone brachten Milliarden
USD nach Miami, wo das Geld durch diverse Investitionen in Bauvorhaben schnell gewaschen werden konnte. Zu dieser Zeit wurde die bekannte Fernsehserie
Miami Vice quasi im Original gedreht.
Verkehr
Miami's wichtigster internationaler Verkehrsknotenpunkt ist der
Miami International Airport, welcher einer der größten internationalen Flughäfen der Welt ist. Jährlich werden über 35 Millionen Passagiere abgefertigt. Gleichzeitig ist er der Firmensitz der Fluggesellschaft
American Airlines. Der Flughafen wird von einer großen Anzahl von internationalen Fluggesellschaften angeflogen. Die wichtigste Meeresverbindung ist der Hafen, der
Port of Miami. Heute ist er der größte Hafen der Welt für Kreuzfahrtschiffe mit über 18 Millionen Passagieren. Ebenso ist er einer der wichtigsten Fracht-Umschlagsplätze mit jährlich fast 10 Millionen Tonnen Fracht. Natürlich hat Miami auch eine Eisenbahnverbindung. Betrieben wird sie vom
Atlantic Coast Service, der zu der Eisenbahngesellschaft
Amtrak gehört. Daneben gibt es noch die regionalen Bahnverbindungen
Metrobus,
Metrorail und
Tri-Rail. Für PKW und LKW hat Miami Anbindungen an die Highways 75, 95 und 195.
Weitere Flughäfen für den internationalen Flugverkehr sind der "Fort Lauderdale/Hollywood International Airport" und der "Palm Beach International Airport". National ist Miami auch über den "Miami Airport" und den "Opa Locka Airport" zu erreichen.
Einwohner (Abstammung)
Die Einwohner sind westindischer (6,3 %), italienischer (1,4 %), irischer (1,0 %), deutscher (1,2 %) und britischer (1,1 %) Abstammung. Von den amerikanischen Ureinwohnern stammen etwa 3,1 % der Menschen ab.
Bevölkerungsentwicklung
-
1900: 4.955
-
1910: 11.933
-
1920: 42.753
-
1930: 142.955
-
1940: 267.739
-
2004: 380.500
Wirtschaft
Die hauptsächlichen Beschäftigungszweige sind: Ausbildung, Gesundheit und Soziales: (15,0 %), Handel / Einzelhandel: (11,0 %), Zukunftstechnologien, Management, Verwaltung: (11,8 %), Baugewerbe: (10,3 %), Kunst, Unterhaltung, Nahrungsmittel, Restaurants (12,0 %). Weiterer wichtiger Arbeitgeber ist der internationale Flughafen von Miami mit all seinen Zulieferbetrieben.
Wetter
Das Klima ist mild und warm, leicht mit einem leichten Wind von See. Statistisch regnet es in den Sommermonaten an durchschnittlich 35 % der Tage, wenn auch nur kurzfristig. Die höchsten Temperaturen sind von Mai bis Oktober, mit bis zu 31°C. Die kältesten Monate sind von Dezember bis Februar mit durchschnittlich 18°C.
Schulen
Gymnasium
- Booker T. Washington Senior High School, etwa 1.500 Schüler
- Coral Reef Senior High School, etwa 3.000 Schüler
- Design and Architecture (Kunst und Architektur) Senior High School, etwa 450 Schüler
- Dr. Michael M. Krop Senior High School, etwa 3.300 Schüler
- Felix Varela Senior High School, etwa 3.500 Schüler
- G. Holmes Braddock Senior High School, etwa 4.700 Schüler
- John A. Ferguson Senior High School, etwa 2.550 Schüler
- MAST Academy High School, etwa 550 Schüler
- Miami Central Senior High School, etwa 2.675 Schüler
- Miami Coral Park Senior High School, etwa 4.100 Schüler
- Miami Jackson Senior High School, etwa 1.700 Schüler
- Miami Killian Senior High School, etwa 3.360 Schüler
- Miami Norland Senior High School, etwa 2.450 Schüler
- Miami Northwestern Senior High School, etwa 2.675 Schüler
- Miami Palmetto Senior High School, etwa 3.300 Schüler
- Miami Senior High School, etwa 3.400 Schüler
- Miami Southridge Senior High School, etwa 3.675 Schüler
- Miami Sunset Senior High School, etwa 3.600 Schüler
- Southwest Miami Senior High School, etwa 3.650 Schüler
Diese Gymnasium sind ein Teil von die Miami-Dade County Schulebezirk. Es gibt Zwanzig weitere Gymnasium in diesem Bezirk, gefunden in anderen Städte; neununddreißig Gesamtmenge.
Weiterführende Bildungseinrichtungen
- Miami-Dade Community College, ca. 180.000 Studenten
- Barry University, ca. 5.700 Studenten
- Johnson and Wales University
- International Fine Arts College, ca. 1.000 Studenten
- Florida Computer und Business School, ca. 950 Studenten
- Beauty Schools of America, ca. 900 Studenten
- Florida International University, ca. 22.700 Studenten
- Florida Memorial College, ca. 1.900 Studenten
- Saint Thomas University, ca. 1.800 Studenten
Weitere Weiterführende Bildungseinrichtungen in der Umgebung, im Umkreis bis 100 km sind:
- Nova Southeastern University in
Fort Lauderdale, etwa 30 km entfernt, ca. 12.660 Studenten
- Art Institute of Fort Lauderdale in Fort Lauderdale, etwa 33 km entfernt, ca. 2.450 Studenten
- University of Miami in
Coral Gables, etwa 33 km entfernt, ca. 13.000 Studenten
- Broward Community College in Fort Lauderdale, etwa 33 km entfernt, ca. 12.700 Studenten
- Keiser College in Fort Lauderdale, etwa 33 km entfernt, ca. 2.850 Studenten
- Florida Atlantic University Boca Raton in
Boca Raton, etwa 65 km entfernt, ca. 14.300 Studenten
- Palm Beach Community College in
Lake Worth, etwa 90 km entfernt, ca. 8.400 Studenten
Bibliotheken
Die "Miami-Dade Public Library" besitzt etwas mehr als 4 Millionen Bücher, 106.000 Audio- und 111.000 Video-Dokumente.
Kliniken
- Anne Bates Leach Eye Hospital
- Douglas Gardens Hospital
- Healthsouth Rehabilitation Hospital
- Kendall Medical Center
- Meadowbrook Rehabilitation Hospital of West Gables
- Mercy Hospital
- Miami Childrens Hospital
- Pan Americam Hospital
- South Miami Hospital
- University of Miami Hospital & Clinic
- Westchester Gerneral Hospital
- Jackson Memorial Hospital
- North Shore Medical Center
- Cedars Medical Center
- Baptist Children's Hospital
- Baptist Hospital of Miami
- IFA Medical Center
- Deering Hospital
Parks und Sportmöglichkeiten
Es gibt ein breites Angebot von verschiedenen Stadtparks sowie mehrere sportliche Einrichtungen, sowie Spielwiesen und Möglichkeiten zum Camping. Durch die Nähe zum Strand sind alle Strand- und Wassersportarten angesagt.
Touristische Attraktionen
Lake Worth
Das Art-Déco-Viertel in Miami Beach sowie das
Miami Seaquarium sind einer der größten Touristenattraktionen Miamis.
Bedeutende Sportvereine
-
Florida Marlins, (
Major League Baseball)
-
Miami Dolphins, (
National Football League)
-
Miami Heat, (
National Basketball Association)
Film und Fernsehen
Filme und Fersehserien, die in Miami spielen oder gedreht wurden: "
2 Fast 2 Furious", "
Ace Ventura:
Pet Detective", "
All About the Benjamins", "
Any Given Sunday", "
Bad Boys - Harte Jungs", "
Bad Boys 2", "
Big Trouble", "
The Birdcage", "
CSI: Miami", "
Flipper"
"
Golden Girls", "
Making Mr. Right", "
Miami Rhapsody", "
Miami Vice", "
Nip/Tuck", "
Porky's", "
Revenge of the Nerds 2", "
Scarface", "
There's Something About Mary", "
Transporter - The Mission"
Bekannte Persönlichkeiten
Gloria Estefan,
Gérard Latortue
Söhne und Töchter der Stadt
-
Larry Black, Leichtathlet und Olympiasieger
-
Patricia Cornwell, Schriftstellerin
-
Terri Garber, Schauspielerin
-
Terri Gibbs, Country- und Gospelsängerin
-
Scott Hall, Profi-Wrestler
-
Deborah Harry, Sängerin und Schauspielerin
-
Phil Hill, Rennfahrer
-
Lawrence Kasdan, Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler
-
William H. Macy, Schauspieler
-
Joe McPhee, afroamerikanischer Jazzmusiker
-
Eva Mendes, Schauspielerin
-
Sidney Poitier, Schauspieler
-
Alexa Vega, Schauspielerin
-
Bob Vila, Journalist und Entertainer
-
Betty Wright, Soul-Sängerin
Religion
In Miami gibt es derzeit 500 verschiedene Kirchen aus 32 unterschiedlichen Konfessionen. Unter den zu einer Konfession gehörenden Kirchen ist die
Baptistengemeinde mit 79 Kirchen am stärksten vertreten. Weiterhin gibt es 47 zu keiner Konfession gehörende Kirchen (Stand:
2004).
Demografische Daten
Nach dem Zensus des Jahres 2000 besteht die Bevölkerung von Miami aus 362.470 Menschen in 83.336 Familien. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 3.923,5/km². Die Herkunft der Bevölkerung setzt sich zusammen aus:
- 66,62% europäisch
- 22,31% afro-amerikanisch
- 0,22% indianisch
- 0,66% asiatisch
- 0,04% pazifische Inseln
- 5,42% andere
65,76% der Bevölkerung sind
Latinos unterschiedlicher Herkunft, zu einem großen Teil aus
Kuba.
Das durchschnittliche Einkommen eines Haushalts liegt bei 23.483
USD, das durchschnittliche Einkommen einer Familie bei 27.225 USD.
Männer haben ein durchschnittliches Einkommen von 24.090 USD gegenüber den Frauen mit durchschnittlich 20.115 USD. Das Pro-Kopf-Einkommen liegt bei 15.128 USD.
28,5 % der Einwohner und 23,5 % der Familien leben unterhalb der Armutsgrenze.
21,7 % der Einwohner sind unter 18 Jahre alt und auf 100 Frauen ab 18 Jahre und darüber kommen statistisch 97,3 Männer.
Das Durchschnittsalter beträgt 38 Jahre. (Stand:
2000).
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate hat einen Index von 891,2 Punkte.
(Vergl. US-Landesdurchschnitt: 330,6 Punkte)
2002 gab es 65 Morde, 96 Vergewaltigungen, 2.706 Raubüberfälle, 4.361 tätliche Angriffe auf Personen, 5.962 Einbrüche, 15.886 Diebstähle und 4.876 Autodiebstähle.
Weblinks
- [http://www.reise-report.de/miami.html Reisetipp Miami]
- [http://www.key-biscayne.com/ www.key-biscayne.com/]
Kategorie:Ort in Florida
Kategorie:Ort mit Seehafen
ja:マイアミ
ko:마이애미
Tampa
Tampa ist eine
US-amerikanische Stadt. Sie befindet sich im
Hillsborough County im Bundesstaat
Florida.
Geographie
Die Stadt befindet sich an der Westküste von Florida (27°58'15"N, 82°27'53"W).
Sie hat eine Fläche von 441.9 km²
Statistiken
Insgesamt leben 303.447 Menschen (2000) in Tampa. Davon gibt es 124.758 Haushalte und 71.236 Familien. Die Einwohnerdichte liegt bei 1.045/km². Am 1. Juli 2004 hatte Tampa 321.772 Einwohner.
Klima
Das Klima in Tampa ist eher mild. Im Winter gehen die Temperaturen selten unter 4,5°C. Im Sommer dagegen ist es mit durchschnittlich 32°C warm. Die Luftfeuchtigkeit ist im Sommer ziemlich hoch.
Universitäten
Die Stadt hat zwei Universitäten. Die
University of South Florida und die
University of Tampa.
Wirtschaft
Wie fast überall in Florida, hat sich auch Tampa auf Dienstleistungen und den
Tourismus spezialisiert. Viele Bürger aus dem ganzem Land besitzen dort Winterresidenzen. Außerdem hat es viele Banken nach Tampa gezogen, die von dort aus regional für Florida operieren.
Außerdem befindet sich hier das Wikipedia-Rechenzentrum.
Söhne und Töchter der Stadt
-
Aja, US-amerikanische Pornodarstellerin
-
Julian Cannonball Adderley, Jazz-Altsaxophonist
-
Nat Adderley,
Jazzmusiker
-
Aaron Carter, Sänger
-
Joseph Kittinger, Inhaber mehrerer Luftfahrt-Weltrekorde
-
Mel Tillis, Countrysänger und Songschreiber
-
Slim Whitman, Countrysänger
-
Paul Wight, professioneller Wrestler
-
David Sanborn, US-amerikanischer Popsaxophonist
-
Shawn Pyfrom, US-amerikanischer Serienschauspieler
Religion
In Tampa gibt es derzeit 332 verschiedene Kirchen aus 29 unterschiedlichen Konfessionen. Unter den zu einer Konfession gehörenden Kirchen ist die
Baptistengemeinde mit 96 Kirchen am stärksten vertreten. Weiterhin gibt es 29 zu keiner Konfession gehörende Kirchen (Stand:
2004).
Kultur
Tampa ist für die Musikrichtung
Death Metal, das was
New Orleans für den
Jazz ist. Hier befindet sich die wichtigste Death Metal Szene. Ähnlich wichtig ist sonst nur die Stadt
Göteborg (Schweden). Siehe hierzu auch (
Florida Death Metal).
Weblinks
- http://www.tampagov.net/
Kategorie:Ort in Florida
Kategorie:Ort mit Seehafen
ja:タンパ
Edgewood
Edgewood ist die Bezeichnung mehrerer Orte
in den USA:
-
Edgewood (Florida)
-
Edgewood (Indiana)
-
Edgewood (Iowa)
-
Edgewood (Kentucky)
-
Edgewood (Maryland)
-
Edgewood (New Mexico)
-
Edgewood (Ohio)
-
Edgewood (Pennsylvania)
-
Edgewood (Washington)
Seminolen
Die Seminolen sind ein
Indianervolk Nordamerikas. Im
17. und
18. Jahrhundert bildeten sie mit verschiedenen anderen Stämmen in
Georgia und
Alabama die
Creek-Konföderation, wanderten dann aber nach
Florida. Die ursprüngliche Sprache ist ein Dialekt der
Muskogee-Sprache (siehe
Seminolische Sprache), die 1990 noch von 6.200 der ca. 20.000
Creek und Seminolen gesprochen wurde.
Geschichte
Die Seminolen und die
USA führten insgesamt drei Kriege gegeneinander: Der erste dauerte von
1817-
1818, der zweite von
1835-
1842 und der dritte von
1855-
1858. Letztere beide waren für die
USA enorm kostspielig.
Zum ersten Krieg kam es 1817-1818, als
General Andrew Jackson von Georgia nach Florida, das damals unter spanischer Herrschaft stand, einmaschierte, um entlaufene schwarze Sklaven, die sich zu den Seminolen geflüchtet hatten, einzufangen. Die Seminolen wurden besiegt und nach Süd- und Mittel-Florida in eine
Reservation umgesiedelt. 1819 verkaufte Spanien Florida gegen einen geringen Betrag an die USA. Andrew Jackson wurde Militärgouverneur von Florida. In den 1820er und 1830er Jahren kamen viele weiße Siedler nach Florida. Die Situation der Seminolen verschlechterte sich immer mehr; sie mußten immer mehr Land an die weißen Siedler abtreten und sich in die Wildnis der Everglades zurückziehen. Präsident Andrew Jackson unterzeichnete 1830 den
Indian Removal Act. Somit mussten alle Indianer östlich des
Mississippis nach Westen umgesiedelt werden, so auch die Seminolen Floridas.
Unter der Führung von
Osceola stellten sich die Seminolen 1835 zum zweiten Mal den USA. Die Seminolen waren zunächst erfolgreich, da sie sich durch einen
Guerillakrieg die Sümpfe und natürlichen Gegebenheiten nutzbar machen konnten. Die amerikanische Armee geriet durch Unkenntnis der Umgebung oft in die Defensive. 1837 konnte sie aber Osceola gefangen nehmen und nach
Fort Moultrie in
South Carolina bringen, wo er starb. Seine Stammesgenossen führten den Krieg unvermindert weiter. 1840 änderte die amerikanische Armee ihre Taktik. Sie vermied den direkten Feindkontakt und zerstörte stattdessen Vorräte für den Nachschub. Nach ca. 6 Monaten gaben immer mehr Seminolen auf, worauf sie in eine Reservation nach Oklahoma deportiert wurden. 1842 waren nur noch ein paar hundert Seminolen in den unzugänglichen Teilen der Everglades übrig. Die amerikanische Armee hatte kein Interesse den Krieg fortzuführen und gab den Krieg auf.
1855 kam es zu einen Aufstand der verbliebenen Seminolen, in dessen Verlauf weitere 163 Stammesangehörige nach Oklahoma deportiert wurden. Die verbliebenen Seminolen konnten in Florida bleiben. Sie betrachten sich als einziger Indianerstamm Nordamerikas, der von den weißen Eroberern nicht gänzlich besiegt wurde. Einen Friedensvertrag mit der US-Regierung haben sie erst
1931 unterzeichnet.
Zeitgenössisches Leben
Die
Seminole Nation of Oklahoma hat etwa 6.000 eingeschriebene Mitglieder in 14 Stämmen. Zwei dieser Stämme werden als
freedman bands von Nachfahren entlaufener schwarzafrikanischer Sklaven, den
Schwarzen Seminolen, gebildet, die sich mit den Seminolen assoziiert hatten. Sie leben dort in enger Nachbarschaft zu den Creek, die die gleiche Sprache sprechen.
In Florida existieren fünf weitere Reservationen. Die Florida-Seminolen leben von der Landwirtschaft, dem Fischfang, der Jagd sowie vom
Tourismus. Viele wohnen noch immer in strohgedeckten, an den Seiten offenen Pfahlhäusern (
Chickees) und tragen mit verschiedenen Applikationen versehene Patchworkkleidung. Nach dem
Bürgerkrieg wurde die Reservation der Oklahoma-Seminolen verkleinert. Ende des 19. Jahrhunderts wurden sie dazu gezwungen, ihr traditionelles Gebiet in einzelne Parzellen aufzuteilen und den Rest an die Vereinigten Staaten abzugeben. Dieses Land wurde 1889 zur Besiedelung durch weiße Einwanderer freigegeben. Viele Seminolen waren
Baptisten, aber sowohl die Florida- als auch die Oklahoma-Gruppen hielten an ihren traditionellen Muskogee-Riten fest.
Siehe auch
-
Liste nordamerikanischer Indianerstämme
- [http://www.geschichteinchronologie.ch/USA/indianer/Arden-Wall_Seminolen-genesis.htm Genesis der Seminolen: Die Sage von der Schöpfung des Landes, der Berge, der Täler, der Sümpfe, von Mann und Frau]
Kategorie:Nordamerikanische Ethnie
1894
-
22. Februar:
Policarpo Bonilla wird Staatspräsident in
Honduras
-
15. Oktober: Beginn der
Dreyfus-Affäre: Der französische Offizier
Alfred Dreyfus wird wegen Spionage verhaftet
-
29. Oktober:
Kaiser Wilhelm II. beruft den 75-jährigen
Chlodwig zu Hohenlohe-Schillingsfürst zum Reichskanzler und preußischen Ministerpräsidenten
-
5. Dezember Eröffnung des
Reichstagsgebäudes in
Berlin durch Kaiser
Wilhelm II
-
11. Dezember: Auf dem
Champs-Elysées in
Paris,
Frankreich, wird der erste Autosalon eröffnet
-
21. Dezember:
Mackenzie Bowell wird neuer Premierminister von
Kanada
- Die
Tower Bridge in London wird fertig gestellt
-
Nikolaus II. wird zum russischen Zaren gekrönt
-
James Jeans und
John William Strutt Rayleigh stellen ihre Theorie des
Schwarzen Körpers auf (
Rayleigh-Jeans-Gesetz)
-
Emanuel Lasker wird
Schachweltmeister
- Entdeckung des Pestbazillus
- Erstes großes
Massaker von Türken und Kurden an Armeniern
Kultur
-
16. März:
Uraufführung der Oper
Thaïs von
Jules Massenet an der
Grand Opéra Paris
-
18. März: Uraufführung der Oper
Weltfrühling von
Hans Huber in
Basel
-
18. Mai:
Uraufführung der
Oper Raffael (Orig.: Rafael') von
Anton Stepanowitsch Arenski im
Bolschoi-Theater in
Moskau
-
20. Juni: Uraufführung der Oper
La Navarraise von
Jules Massenet im
Covent Garden in
London
-
16. September: Uraufführung der Operette
Die Chansonette von
Rudolf Dellinger am
Residenztheater in
Dresden
-
13. November: Uraufführung der Oper
Ingwelde von
Max von Schillings am Hoftheater in
Karlsruhe
-
22. Dezember: Mit dem Orchesterstück
Prélude à l'après-midi d'un faune von
Claude Debussy wird in
Paris das erste bedeutende Werk des musikalischen
Impressionismus uraufgeführt
Sport
-
23. Juni:
Pierre de Coubertin gründet das
Internationale Olympische Komitee
- Gründung des
First Vienna Football Club, dem ersten Fußballverein in Österreich
- Datum unbekannt:
Aino Aalto, finnische Architektin und Designerin (†
1949)
-
1. Januar:
Satyendra Nath Bose, Physiker (†
1974)
-
1. Januar:
Walter Schultze, Mediziner, SA- und SS-Funktionär (†
1979)
-
8. Januar:
Maximilian Kolbe, polnischer Franziskaner-Minorit (†
1941)
-
17. Januar:
Edgar André, KPD-Politiker und Antifaschist (†
1936)
-
17. Januar:
Werner March, deutscher Architekt (†
1976)
-
18. Januar:
Jan van Breda Kolff, niederländischer Fußballspieler
-
18. Januar:
Lucia Moholy, Fotografin (†
1989)
-
22. Januar:
Heinz Heck, deutscher Biologe und Zoodirektor in München (†
1982)
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24. Januar:
Robert Jaffé, deutscher Politiker (†
1968)
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25. Januar:
Micheil Tschiaureli, georgischer Filmregisseur (†
1974)
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28. Januar:
Felix Fechenbach, politischer Journalist und Dichter (†
1933)
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1. Februar:
Paul Merker, SED-Funktionär in der DDR (†
1969)
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3. Februar:
Norman Rockwell, US-amerikanischer Maler und Illustrator (†
1978)
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4. Februar:
Friedrich Karl Florian, Gauleiter der NSDAP von Düsseldorf (†
1975)
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5. Februar:
Henriette Hardenberg, Expressionistische Dichterin
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7. Februar:
Maria Dietz, deutsche Politikerin und MdB (†
1980)
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8. Februar:
King Vidor, US-amerikanischer Regisseur (†
1982)
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8. Februar:
Ludwig Marcuse, Philosoph und Schriftsteller (†
1971)
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10. Februar:
Harold Macmillan, britischer Politiker und Regierungschef (†
1986)
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10. Februar:
Hermann Weinkauff, erster Präsident des Bundesgerichtshofs (†
1981)
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15. Februar:
Viktor Neubaum, deutscher Romancier, Lyriker und Dramatiker (†
1947)
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19. Februar:
Emil Forrer, Assyriologe, Altertumskundler und Hethitologe (†
1986)
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22. Februar:
Katharina Schroth, deutsche Physiotherapeutin (†
1985)
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24. Februar:
Josef Arndgen, deutscher Politiker (†
1966)
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25. Februar:
Ernst Friedrich, anarchistischer Pazifist (†
1967)
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26. Februar:
Wilhelm Bittrich, deutscher General und SS-Obergruppenführer (†
1979)
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28. Februar:
Friedrich Wilhelm Wagner, deutscher Jurist und Politiker (†
1971)