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Orlando (Florida)

Orlando (Florida)

Orlando ist eine Stadt im Orange County im US-Bundesstaat Florida, USA, mit 206.000 Einwohnern (Stand: 2004) und Sitz der County-Verwaltung.

Geographie

Orlando liegt im Osten Floridas, ungefähr auf halber Strecke zwischen Miami und Jacksonville. Ungefähr 130 km nordöstlich von Tampa.

Nachbarschaft

In der näheren Nachbarschaft (10 km Umkreis) sind die folgenden Städte: Holden Heights, Edgewood, Conway, Pine Castle, Fairview Shores, Winter Park, Belle Isle und Oak Ridge

Geschichte

Im Jahre 1842, kurz nach dem Ende des zweiten Seminolenaufstandes, zogen immer mehr Siedler nach Zentralflorida. Einer von ihnen, Aaron Jernigan, gründete in der Nähe eines alten Armeelagers, Fort Gatlin, die Siedlung "Jernigan". 1857 wurde die Stadt dann nach dem US-Offizier Orlando Reeves, der 1835 durch die Seminolen getötet wurde, benannt. Auf Grund der speziellen Lage wurde Orlando in den folgenden Jahrzehnten zur Citrus Industrie schlechthin. Nachdem man riesige Plantagen angelegt hatte, wurde der größte Teil der Ernte 1894 durch den Big Freeze vernichtet. Der richtige Aufschwung Orlandos begann aber erst 1964, als Walt Disney 25.000 m² Sumpfland kaufte, um dort einen zweiten Vergnügungspark nach dem Vorbild des Disneyland in Anaheim zu schaffen. Die Bauarbeiten für dieses Projekt waren bereits 1971 abgeschlossen. In den folgenden Jahren siedelten sich viele weitere Großfirmen an, ein gigantisches Vergnügungszentrum wurde geschaffen. In der Region rund um Orlando gibt es mittlerweile außer Disney World noch rund 50 weitere Vergnügungsparks. Zu diesen Parks zählen unter anderem: Universal Studios, Islands of Adventure, Sea World, Bush Gardens und Gatorland.

Verkehr

Orlando liegt verkehrsgünstig an der Interstate 4 und dem Highway 192 und ist sehr gut mit dem Flugzeug über die Flughäfen: "Orlando International Airport", "Orlando Sanford Airport", "Orlando County Airport" und den "Space Coast Regional Airport" in Titusville zu erreichen.

Einwohner (Abstammung)

Die Einwohner sind westindischer (3,7 %), italienischer (4,6 %), irischer (8,7 %), deutscher (9,8 %) und britischer (7,9 %) Abstammung. Von den amerikanischen Ureinwohnern stammen etwa 6,7 % der Menschen ab.

Wirtschaft

Die hauptsächlichen Beschäftigungszweige sind: Ausbildung, Gesundheit und Soziales: (14,0 %), Handel / Einzelhandel: (11,2 %), Zukunftstechnologie, Management, Verwaltung: (12,7 %).

Wetter

Das Klima ist mild in Warm, leicht mit einem leichten Wind von See. Statistisch regnet es in den Sommermonaten an durchschnittlich 50 % der Tage. Die höchsten Temperaturen sind im Mai bis Oktober, mit bis zu 33-36°C. Die kältesten Monate von Dezember bis Februar mit durchschnittlich 15 Grad C.

Schulen


- Metrowest Elementary School (ca. 1.500 Schüler)
- Palmetto Elementary School (ca. 1.350 Schüler)
- Hunters Creek Middle School (ca. 1.800 Schüler)
- Discovery Middle School (ca. 1.600 Schüler)
- Meadow Woods Middle School (ca. 1.450 Schüler)
- Stonewall Jackson Middle School (ca. 1.300 Schüler)
- Cypress Creek Senior High School (ca. 4.100 Schüler)
- Dr. Phillips High School (ca. 3.800 Schüler)
- Colonial High School (ca. 3.450 Schüler)
- University High School (ca. 3.350 Schüler)
- Edgewater High School (ca. 3.200 Schüler)
- Evans High School (ca. 3.100 Schüler)
- Boone High School (ca. 2.900 Schüler)
- Olympia High School (ca. 2.600 Schüler)
- Oak Ridge High School (ca. 2.400 Schüler)
- Timber Creek High School (ca. 1.800 Schüler)
- Freedom Highschool (ca. 3.000 Schüler)

Bibliotheken

Orlando unterhält eine öffentliche Bibliothek, die "Orange County Library" mit ca. 1,7 Millionen Büchern und 89.000 Audio- und 56.000 Video-Dokumente.

Kliniken


- Florida Hospital
- Lakeside Alternatives Hospital
- Orlando Regional Medical Center

Parks und Sportmöglichkeiten

Es gibt ein breites Angebot von 17 verschiedenen Stadtparks sowie mehrere sportliche Einrichtungen, sowie Spielwiesen und Möglichkeiten zum Camping. An Sportmöglichkeiten werden Softball, Baseball, Football, Basketball, Soccer und Schwimmen angeboten.

Bedeutende Sportvereine


- Orlando Magic (National Basketball Association)

Religion

In Orlando gibt es derzeit 277 verschiedene Kirchen aus 34 unterschiedlichen Konfessionen. Unter den zu einer Konfession gehörenden Kirchen ist die Baptistengemeinde mit 75 Kirchen am stärksten vertreten. Weiterhin gibt es 30 zu keiner Konfession gehörende Kirchen (Stand: 2004).

Demografische Daten

Das durchschnittliche Einkommen eines Haushalts liegt bei 35.732 USD, das durchschnittliche Einkommen einer Familie bei 40.648 USD.
Männer haben ein durchschnittliches Einkommen von 30.866 USD gegenüber den Frauen mit durchschnittlich 25.267 USD. Das Pro-Kopf-Einkommen liegt bei 21.216 USD.
15,9 % der Einwohner und 13,3 % der Familien leben unterhalb der Armutsgrenze.
22,0 % der Einwohner sind unter 18 Jahre alt und auf 100 Frauen ab 18 Jahre und darüber kommen statistisch 91,3 Männer.
Das Durchschnittsalter beträgt 33 Jahre. (Stand: 2000).

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate hat einen Index von 984,3 Punkte. (Vergl. US-Landesdurchschnitt: 330,6 Punkte)
2002 gab es 5 Morde, 121 Vergewaltigungen, 1.034 Raubüberfälle, 2.449 tätliche Angriffe auf Personen, 3.710 Einbrüche, 11.602 Diebstähle und 2.202 Autodiebstähle.

Söhne und Töchter der Stadt


- Amanda Bearse, US-amerikanische Schauspielerin und Regisseurin
- Darryl Dawkins, ehemaliger US-amerikanischer Basketballspieler
- Howie Dorough, Sänger und Mitglied der Boygroup Backstreet Boys
- Josh Freese, Schlagzeuger
- Wesley Snipes, Schauspieler
- Antonio Tarver, US-Amerikanischer Profiboxer

Weblinks


- [http://www.orlandoinfo.com Offizielle Webseite des Orlando Tourismusbüros]
- [http://www.orlandoguide.de Ausführliche Beschreibungen der Themenparks in Orlando] ja:オーランド simple:Orlando, Florida Ehrenbürger Orlandos Backstreet Boys erhielten 1998 den goldenen Schlüssel der Stadt, damit verbunden die Ehrenbürgerschaft und einen nach ihnen benannten Feiertag!

Orange County (Florida)

Das Orange County ist ein County im US-Bundesstaat Florida. Der Verwaltungssitz ist Orlando.

Geschichte

Das Mosquito County wurde am 29. Dezember 1824 aus Teilen des St. Johns County gebildet. 1845 wurde es in Orange County umbenannt, nach der Frucht, die hier angepflanzt wurde und durch deren Vermarktung sich die Menschen einen einfachen Wohlstand sicherten. Heute gibt es keine kommerziell betriebenen Orangenplantagen mehr im Orange County, allerdings noch einige Abpackbetriebe und weiterverarbeitende Betriebe, die die Orangen aus dem Süden Floridas beziehen.

Geografie

Das County hat eine Fläche von 2.601 km², wovon 251 km² Wasseroberfläche sind. Das County grenzt im Uhrzeigersinn an die Counties: Seminole County, Brevard County, Osceola County und Lake County.

Demografische Daten

Das durchschnittliche Einkommen eines Haushalts liegt bei 41.311 USD, das durchschnittliche Einkommen einer Familie bei 47.159 USD. Männer haben ein durchschnittliches Einkommen von 32.053 USD gegenüber den Frauen mit durchschnittlich 25.402 USD. Das Pro-Kopf-Einkommen liegt bei 20.916 USD. 12,1 % der Einwohner und 8,8 % der Familien leben unterhalb der Armutsgrenze. 25,3 % der Einwohner sind unter 18 Jahre alt und auf 100 Frauen ab 18 Jahre und darüber kommen statistisch 95,7 Männer. Das Durchschnittsalter beträgt 33 Jahre. (Stand: 2000).

Bevölkerungsentwicklung

Weiterführende Bildungseinrichtungen


- ITT Technical Institute in Maitland
- Asbury Theological Seminary in Orlando
- Florida Hospital College of Health Sciences in Orlando
- Florida Metropolitan University in Orlando
- Florida Technical College in Orlando
- Herzing College in Orlando
- High-Tech Institute in Orlando
- International Academy of Design & Technology in Orlando
- ITT Technical Institute in Orlando
- Keller Graduate School of Management in Orlando
- University of Central Florida in Orlando
- University of Phoenix in Orlando
- Valencia Community College in Orlando
- Rollins College in Winter Park
Kategorie:County in den USA

Florida

Florida ist ein Staat im Südosten der USA. Er ist bekannt als der Sunshine State (dt. Sonnenschein-Staat). "Florida" kommt aus dem Spanischen und bedeutet "voll von Blumen". Der Staat wurde von den spanischen Entdeckern während der Osterzeit entdeckt. Ostern auf Spanisch heißt Pascua Florida. Die Abkürzung für Florida lautet FL. Das Wappentier von Florida ist der Weißkopfseeadler. Die Hauptstadt des beliebten Ferienziels ist Tallahasse. Florida hat eine Inselkette die "Keys"(dt. Schlüssel).Die letzte Insel ist Key West,von wo man nur 90 Meilen nach Kuba braucht. Es ist dort auch der südlichste Punkt der USA.

Geschichte

Archäologische Funde lassen darauf schließen, dass Florida vor der Entdeckung durch die europäischen Siedler, schon seit mehreren tausend Jahren bewohnt war. Die Spanier entdeckten Florida 1513 und nahmen es für die spanische Krone in Anspruch. Teile von Florida wurden danach zwischenzeitlich von Spaniern, Briten und Amerikanern kontrolliert. 1763 musste Spanien nach Ende des Siebenjährigen Krieges Florida an Großbritannien abtreten. Im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, in dem Spanien auf Seiten Frankreichs gegen die Briten kämpfte, gewann es 1781 die Kontrolle über West-Florida zurück, im Frieden von Paris 1783 wurde Spanien ganz Florida wieder zugesprochen. 1819 trat Spanien Florida an die Vereinigten Staaten ab. Es wird als Notverkauf anzusehen sein, denn im englisch-amerikanischen Krieg von 1812 - 1814 hatten amerikanische Truppen das Land besetzt und es nach Kriegsende nicht mehr verlassen. Am 3. März 1845 wurde Florida der 27. Bundesstaat der USA. Heute ist Florida einer der bekanntesten Staaten Amerikas. nickname:ELSAK.

Geographie

Florida ist eine Halbinsel. An der Ostküste liegt der Atlantische Ozean, an der West- und an der Südküste der Golf von Mexiko. Im Norden liegen die US-Bundesstaaten Georgia und Alabama. Es liegt in der Nähe von Kuba, Haiti und anderen Ländern der Karibik.Nach Hawaii ist es der südlichste Staat der USA.

Bevölkerung

Florida hat 17.019.068 Einwohner (Stand: 2003), davon 65,4 % Weiße, 16,8 % Hispanics, 14,6 % Dunkelhäutige und Afro-Amerikaner, 1,7 % Asiaten, 0,3 % Indianer. Im Jahr 2000 betrug die Einwohnerzahl noch 15.982.378 und nimmt seitdem stetig zu. Es gibt 6.337.929 Haushalte und das Pro-Kopf-Einkommen betrug 2002 26.646 US-Dollar.

Politik

Florida hat ein Zwei-Kammern-System mit einem 40-köpfigen Senat und einem House mit 120 Mitgliedern. Der derzeitige (2003) Gouverneur von Florida ist der Republikaner Jeb Bush, Bruder des US-Präsidenten George W. Bush. Obwohl Florida traditionell eher den Demokraten zugewandt war, kam es durch den Bevölkerungszuwachs der letzten Jahre zu einem Umschwenken der politischen Meinung in Richtung der Republikaner. Momentan ist das Verhältnis Republikaner zu Demokraten etwa 1:1. Deshalb und wegen seiner großen Einwohnerzahl und der damit verbundenen Wahlmänner-Stimmen, wird Florida von Wahlforschern als ein entscheidender Staat für die Wahl zum Amerikanischen Präsidenten angesehen. In Miami konkurrieren die liberalen Demokraten mit den reichen Exil-Kubanern, die eher den Republikanern zugewandt sind. Tampa war früher das Zentrum der Demokratischen Partei, hat sich aber in den letzten Jahren zu einem Pro-Republikaner-Zentrum entwickelt.

Wirtschaft

Floridas Klima und die vielen Strände machen es zu einem interessanten Freizeitort für Urlauber aus aller Welt. Auch die diversen Vergnügungsparks wie Disneyland, Universal Studios/Island of Adventure und der Movie Park Movie Park in der Nähe von Orlando sind große Anziehungspunkte für Touristen. Daneben konzentriert sich die Wirtschaft auf den Anbau von Zitrusfrüchten (50% des Verbrauchs der USA) inkl. Saftproduktion, es gibt zahlreiche Banken und es wird Phosphat abgebaut.

Größte Städte

¹ Bildung der Stadt am 20. Februar 2003

Andere bekannte Orte


- Key West
- Panama City
- Everglades National Park
- Cap Canaveral
- Naples

Siehe auch


- Portal:Geographie
- Liste der Städte in Florida
- Liste der Kleinstädte und Dörfer in Florida
- Liste der Countys in Florida
- Liste der Gouverneure von Florida
Kategorie:US-Bundesstaat ja:フロリダ州 ko:플로리다 주 ms:Florida simple:Florida th:มลรัฐฟลอริดา

2004

Ereignisse

Jahreswidmungen


- 2004 ist „Internationales Jahr zum Gedenken an den Kampf gegen die Sklaverei und an ihre Abschaffung“ (UNESCO)
- 2004 ist „Internationales Jahr des Reis“ (UNO)
- 2004 ist „Internationales Jahr der Technik
- 2004 ist „Internationales Jahr der Erziehung durch Sport
- Ewe ist Afrikanischer Stamm des Jahres (Ghana, Togo, Benin) (Internationale Stämme Mission)
- Jahreslosung: „Jesus Christus spricht: Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte aber werden nicht vergehen.“ (Markus 13:31)
- Das Alpenglöckchen (Soldanella alpina) ist Blume des Jahres (Stiftung Naturschutz Hamburg/Deutschland)
- Der Zaunkönig (Troglodytes troglodytes) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Der Echte Hausschwamm (Serpula lacrymans) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Die Weißtanne (Abies alba) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Die Grüne Hohlzunge (Coeloglossum viride) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der Siebenschläfer (Myoxus glis) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
- Der Storchschnabel (Geranium) ist Staude des Jahres (Bund deutscher Staudengärtner)

Natur


- 19. April: Partielle Sonnenfinsternis (südliches Afrika)
- 4. Mai: Totale Mondfinsternis
- 8. Juni: Der erste Venustransit (Sonnendurchgang) seit 1882 ist in Mitteleuropa von 7:20 Uhr bis 13:23 MESZ zu beobachten
- 5. Oktober: In Deutschland wird mit 27,25 °C der wärmste 5. Oktober seit 125 Jahren gemessen
- 11. Oktober: Am frühen Morgenhimmel ist die Venus dem Mond besonders nahe und gut zu beobachten
- 14. Oktober: Partielle Sonnenfinsternis (Nordost-Asien, Nord-Pazifik)
- 28. Oktober: Totale Mondfinsternis
- 5. Dezember: Ein Erdbeben mit Epizentrum in der Gemarkung Waldkirch erschüttert den gesamten südwestdeutschen Raum. Trotz einer Stärke von 5,4 auf der Richterskala kam es nur zu kleineren Sachschäden
- 26. Dezember: Seebeben im Indischen Ozean und Tsunami-Flutwelle. Verheerende Schäden in den Küstenregionen im Golf von Bengalen, Südasien und Südostasien. Siehe Erdbeben im Indischen Ozean 2004

Politik

Januar


- 1. Januar: Joseph Deiss wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Irland übernimmt von Italien die Präsidentschaft im europäischen Rat
- 1. Januar: Die Mehrwertsteuer wird in Kap Verde eingeführt
- 1. Januar: Der niederländische Außenminister Jaap de Hoop Scheffer wird NATO-Generalsekretär
- 13. Januar: Helmut Kohl erhält den Internationalen Adalbertpreis
- 14. Januar: Óscar Berger Perdomo wird Staatspräsident von Guatemala
- 15. Januar bis 21. Januar: Weltsozialforum im Mumbai, (Indien)
- 16. Januar: Die Außenminister Joschka Fischer (Deutschland), Dominique de Villepin (Frankreich) und Włodzimierz Cimoszewicz (Polen) treffen sich im Rahmen des Weimarer Dreiecks
- 19. Januar: Erste Vorwahl der demokratischen Partei in Iowa, (USA)
- 20. Januar: Mazedonien beschließt per Gesetz die Gründung einer staatlichen Universität in Tetovo
- 21. Januar: Das auswärtige Amt finanziert zwei Justizaufbauprojekte des Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht (Heidelberg) in Afghanistan
- 24. Januar: Entlassung des Vorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit Florian Gerster nach Misstrauensvotum
- 25. Januar: Georgien: Michail Saakaschwili wird Staatspräsident

Februar


- 2. Februar: Brunei: Karl XVI. Gustaf von Schweden löst durch sein Lob des Sultans eine außenpolitische Krise seiner Heimat aus
- 5. Februar: Lettland: Ministerpräsident Einars Repse tritt zurück
- 6. Februar: Bundeskanzler Gerhard Schröder erklärt seinen Rücktritt vom Parteivorsitz der SPD zu Gunsten von Franz Müntefering
- 8. Februar: Volksabstimmungen in der Schweiz, unter anderem wird die zweite Tunnelröhre durch den Gotthard in der Innerschweiz deutlich abgelehnt
- 13. Februar: Präsident Blaise Compaoré von Burkina Faso trifft auf Einladung von Bundespräsident Johannes Rau in Deutschland ein
- 19. Februar: Bundesminister Joschka Fischer nimmt in Brüssel, Belgien an einem EU-Seminar gegen Antisemitismus teil
- 20. Februar: Parlamentswahlen im Iran, viele liberale Kandidataten wurden ausgeschlossen, die Wahlbeteiligung sank auf etwa 50 Prozent
- 26. Februar: Staatspräsident Boris Trajkovski von Mazedonien stirbt bei einem Flugzeugabsturz
- 29. Februar: Bürgerschaftswahlen in Hamburg, die CDU erhält die absolute Mehrheit, Ole von Beust bleibt 1. Bürgermeister

März


- 1. März: Internationale Friedenstruppen treffen in Haiti ein
- 2. März: Eröffnung der neuen Botschaft der Niederlande in Berlin durch Königin Beatrix
- 7. März: Landtagswahlen in Kärnten und Salzburg, Gemeinderatswahlen Tirol
- 9. März: Lettland: Indulis Emsis wird neuer Ministerpräsident
- 10. März: Griechenland: Kostas Karamanlis wird Ministerpräsident
- 14. März: Wladimir Putin wird als Präsident Russlands in seinem Amt bestätigt
- 14. März: Michail Jefimowitsch Fradkow wird Vorsitzender der Regierung in Russland
- 14. März: Parlamentswahlen in Spanien
- 18. März: In Ottawa findet der EU-Kanada-Gipfel statt
- 22. März: Mazedonien stellt Antrag auf Mitgliedschaft in der NATO und der EU
- 23. März: Bundeskanzler Gerhard Schröder besucht Warschau, Polen
- 27. März: Kommunalwahlen in Nigeria
- 28. März: Präsidentschaftswahlen in Guinea-Bissau
- 29. März: Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Rumänien, Slowakei und Slowenien werden Mitglied der NATO
- 30. März: Kerstin Müller, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, trifft die afghanische Frauenministerin Habiba Sorabi zu einem Gespräch im Auswärtigen Amt
- 30. März: Bundesaußenminister Joschka Fischer trifft mit dem afghanischen Präsidenten Hamid Karzai zu einem Gedankenaustausch zusammen

April


- 2. April: Bulgarien wird Mitglied der NATO
- 2. April: Lettland wird in die NATO aufgenommen
- 3. April: Etwa 500.000 Menschen demonstrieren in Berlin, Köln und Stuttgart gegen den Reformkurs der deutschen Bundesregierung
- 3. April und 17. April: Präsidentenwahl in der Slowakei
- 5. April: Das Auswärtige Amt unterstützt das Minensuchhunde-Zentrum (MDC) in Afghanistan mit 1,9 Million Euro
- 14. April: Parlamentswahlen in Südafrika
- 15. April: Niederlande: Offizieller Besuch von Bundeskanzler Gerhard Schröder in Rotterdam und Den Haag
- 17. April: Ivan Gašparovič wird neuer Staatspräsident der Slowakei
- 17. April: José Luis Zapatero wird Ministerpräsident in Spanien
- 19. April: Bundesaußenminister Joschka Fischer reist nach Afghanistan
- 22. April: Gründung eines Goethe-Instituts in Ljubljana, Slowenien
- 25. April: Parlaments- und Kommunalwahlen in Äquatorialguinea
- 25. April: Heinz Fischer wird bei der Wahl zum Bundespräsidenten in Österreich gewählt
- 26. April: Giftgas-Attentat in Jordanien vereitelt, es hätten 80.000 Menschen sterben können
- 27. April: Thabo Mbeki wird als Präsident von Südafrika vereidigt
- 28. April: Branko Crvenkovski wird Staatspräsident in Mazedonien
- 29. April: Regierungsumbildung in Mali
- 30. April: Der Skandal um Misshandlungen irakischer Häftlinge im Bagdader US-Militärgefängnis Abu Ghraib wird publik

Mai


- 1. Mai: Die europäische Union wird um zehn Mitglieder erweitert: Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn und Zypern (siehe EU-Osterweiterung)
- 1. Mai: In Polen gilt für Investitionen ab sofort das EU-Recht
- 2. Mai: Parlamentswahlen in Panama
- 7. Mai: Surya Bahadur Thapa tritt als Premierminister von Nepal zurück
- 7. Mai: Verfassungsänderungen in der Türkei zur EU-Anpassung
- 16. Mai: Volksabstimmung in der Schweiz
- 22. Mai: Manmohan Singh wird Premierminister in Indien
- 23. Mai: Horst Köhler wird von der Bundesversammlung im ersten Wahlgang zum Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Ergebnis: Horst Köhler 604 Stimmen, Gesine Schwan 589 Stimmen
- 25. Mai: Der 49. Eurovision Songcontest findet in Istanbul, Türkei statt
- 27. Mai: USA und Bahrain unterzeichen ein Freihandelsabkommen
- 29. Mai: Estland wird Vollmitglied in der NATO

Juni


- 1. Juni: Im Irak nominiert der Übergangsrat den künftigen Staatspräsidenten Ghazi al Jawar. Der designierte Ministerpräsident Ijad Allawi stellt die 26 Mitglieder seines Kabinetts vor, dem die USA am 30. Juni die Macht übergeben werden
- 1. Juni: Lic. Elías Antonio Saca González wird Staatspräsident von El Salvador
- 4. Juni bis 13. Juni: Europride in Hamburg
- 6. Juni: 60. Jahrestag der Landung der Alliierten in der Normandie. Erstmals nimmt mit Gerhard Schröder ein deutscher Bundeskanzler an den Gedenkfeiern in der Normandie teil (siehe D-Day)
- 7. Juni: In Marokko tritt ein neues Arbeitsgesetz in Kraft
- 8. Juni bis 10. Juni: G8-Gipfeltreffen in Sea Island (Georgia), USA
- 9. Juni: Das Bundesverfassungsgericht lehnt eine Verfassungsklage gegen das Ladenschlussgesetz ab
- 13. Juni: Wahlen zum Europaparlament
- 13. Juni: Landtagswahl in Thüringen
- 13. Juni: Kommunalwahlen in Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt
- 21. Juni: Fünfter Ostseegipfel in Estland
- 22. Juni: In Nauru wird Präsident René Harris bei einem Misstrauensvotum abgesetzt und durch Ludwig Scotty ersetzt
- 24. Juni: Deutschland. Bundesaußenminister Joschka Fischer trifft den Premierminister von Armenien, Andranik Markarjan
- 27. Juni: Kommunalwahl in Thüringen, die SPD verliert, die PDS gewinnt Stimmen hinzu
- 28. Juni: Im Irak erfolgt die Machtübergabe von der Koalitions-Übergangsverwaltung an die Irakische Übergangsregierung

Juli


- 1. Juli: Amtsantritt des neuen deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler
- 1. Juli: Gegen den irakischen Ex-Diktator Saddam Hussein wird Anklage erhoben
- 8. Juli: Angelobung des österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer
- 9. Juli: Pawel Chlebnikow wird in Moskau von Unbekannten erschossen
- 15. Juli: Antrittsbesuch des neuen deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler in Polen, anschließend Besuch in Frankreich

August


- 1. August: 60. Jahrestag des Beginns des Warschauer Aufstands: Bundeskanzler Gerhard Schröder nimmt als erster deutscher Bundeskanzler als Ehrengast an den Feierlichkeiten teil
- 2. August: In Deutschland tritt die Sondersteuer auf Alkopops in Kraft, die handelsübliche 275-Milliliter-Flaschen um 85 Cent verteuert (zuzüglich Mehrwertsteuer) und die Getränke für Jugendliche unattraktiver machen soll
- 9. August: In Deutschland, vor allem in Ostdeutschland, demonstrieren etwa 50.000 Menschen gegen die Hartz IV-Gesetze
- 16. August: In Deutschland, vor allem in Ostdeutschland, demonstrieren etwa 85.000 Menschen gegen die Hartz IV-Gesetze
- 16. August: Präsident Hugo Chávez in Venezuela gewinnt das Referendum über seine Amtsenthebung. etwa 58 % der Wähler stimmen für ihn (Wahlbeteiligung etwa 95 %)
- 19. August: Erneut demonstrieren in Erfurt und Brandenburg knapp 10.000 Menschen gegen die Hartz IV-Gesetze
- 22. August: Norwegen: Der Schrei, ein Bild des norwegischen Malers Edvard Munch, wird von maskierten Tätern aus dem Osloer Munch-Museum entwendet
- 23. August: Auf den Montagsdemonstrationen demonstrieren mindestens 70.000 Menschen gegen die Hartz IV-Gesetze
- 29. August: Etwa 300.000 Menschen demonstrieren in New York City gegen die Politik von Präsident George W. Bush
- 29. August: Scharif al-Misri wird als führendes Mitglied der Terrorgruppe Al-Qaida in Qetta (Pakistan) zusammen mit einem mutmaßlichen Komplizen verhaftet
- 30. August: Auf den Montagsdemonstrationen demonstrieren erneut mindestens 70.000 Menschen gegen die Hartz IV-Gesetze
- 31.Eröfnung der RIMS Reihn-Main-International-Montessori-Schule

September


- [[5. September]]: Bei den Landtags[[wahlen im Saarland
ist die SPD mit knapp 14 % Verlust auf 30,8 % die einzige Verliererin. Die Wahlbeteiligung sinkt von 69 % (1999) auf 56 % (2004)
- 6. September: In Deutschland, vor allem in Ostdeutschland, demonstrieren Zehntausende (ARD: 50.000, ZDF/RTL: deutlich weniger als in der Vorwoche, SAT1/N-TV: 75.000) gegen die Hartz IV-Gesetze
- 10. September: Polen Das polnische Parlament, der Sejm, hat ohne Gegenstimme die Regierung in Warschau aufgefordert, angemessene Maßnahmen in der Angelegenheit von Reparationen gegenüber Deutschland zu ergreifen
- 12. September: Zehntausende von Israelis demonstrierten in Jerusalem gegen die beabsichtigte Räumung von Siedlungen im Gazastreifen
- 13. September: Bundespräsident Horst Köhler hält unterschiedliche Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland für unvermeidlich
- 13. September: In Deutschland, vor allem in Ostdeutschland, demonstrieren Zehntausende, allerdings deutlich weniger als in der Vorwoche, gegen die Hartz IV-Gesetze
- 14. September: Die OECD stellt in ihrer Vergleichsstudie „Bildung auf einen Blick“ erneut Mängel im deutschen Bildungssystem fest
- 19. September: Bei der Landtagswahl in Brandenburg verlieren SPD und CDU mehr 7 %, die PDS gewinnt 5 % und die DVU ist erneut im Landtag vertreten
- 19. September: Bei der Landtagswahl in Sachsen verliert die CDU fast 16 %, die SPD rutscht unter die 10 % Marke und die NPD bekommt etwas mehr als 9 %. Auch Grüne und FDP kommen in den Landtag
- 19. September: Bei der Landtagswahl in Vorarlberg erreicht die ÖVP die absolute Mehrheit
- 20. September: Die Präsidentschaftswahlen in Indonesien (die Auszählung wurde erst Anfang Oktober abgeschlossen) werden von Susilo Bambang Yudhoyono gewonnen, der die bisherige Präsidentin Megawati Sukarnoputri ablöst
- 26. September: Bei den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen verliert die CDU ca. 7 %, bleibt aber stärkste Partei im Land. Die SPD verliert erneut ca. 3 %, die Grünen und die FDP gewinnen jeweils ca. 3 %
- 26. September: Volksabstimmung in der Schweiz

Oktober


- 2. Oktober: In Berlin demonstrieren ca. 50.000 gegen die Hartz IV-Gesetze
- 2. Oktober: In Amsterdam protestieren ca. 200.000 Menschen gegen die Sparpläne der christlich-liberalen Regierung
- 3. Oktober: Bei Parlamentswahlen in Slowenien geht die konservative Slowenische Demokratische Partei unter Janez Janša als Sieger hervor, die bisher regierende linksliberale Liberaldemokratische Partei Sloweniens verliert über 13 % und wird vermutlich in Opposition gehen
- 5. Oktober: Der Vorstand von Karstadt-Quelle verkündet, dass zur Sanierung des Konzern 5.500 Stellen abgebaut werden sollen. Nach Verhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di und dem Betriebsrat soll dieser Abbau sozialverträglich stattfinden
- 5. Oktober: Der designierte EU-Innenkommissar Rocco Buttiglione ist wegen seiner Haltung zur Homosexualität und Frauen auf Kritik gestoßen
- 6. Oktober: Die USA räumen ein, dass im Irak keine Massenvernichtungswaffen, einer der Gründe für den Irak-Krieg, gefunden wurden
- 9. Oktober: Die Präsidentschaftswahlen in Afghanistan werden von Unregelmäßigkeiten begleitet. Später wird der amtierende Präsident Hamid Karzai mit 55,4 % der Stimmen zum Sieger erklärt
- 12. Oktober: Der Kalif von Köln, Metin Kaplan, wird aus Deutschland in die Türkei abgeschoben und dort sofort verhaftet
- 14. Oktober: General Motors gibt bekannt, dass 12.000 Stellen in Europa, davon 10.000 in Deutschland gestrichen werden sollen. Daraufhin streiken die Arbeiter im Opel Werk Bochum sechs Tage lang
- 16. Oktober: Die Schweizer Gewerkschaften GBI und SMUV fusionieren zur Großgewerkschaft Unia
- 17. Oktober: Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko lässt sich in einem umstrittenem Referendum für eine dritte Amtszeit bestätigen
- 23. Oktober: Eine gute Woche vor der Präsidentenwahl in der Ukraine haben zehntausende Oppositionsanhänger in Kiew für eine freie und faire Abstimmung demonstriert
- 24. Oktober: Die Serben im Kosovo boykottieren die Parlamentswahlen. Gewinner mit ca. 55 % (nach ersten Hochrechnungen) ist die Partei von Ibrahim Rugova
- 27. Oktober: Der designierte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso lässt die Abstimmung über die EU-Kommission im EU-Parlament verschieben, um eine Abstimmungsniederlage zu verhindern. In der Folge werden die zwei Kommissare Rocco Buttiglione (Italien) und Ingrida Udre (Lettland) gegen Franco Frattini (Italien) und Andris Piebalgs (Lettland) ausgetauscht
- 31. Oktober: Bei den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine kommt es zu Unregelmäßigkeiten. Der vom bisherigen Präsidenten Leonid Kutschma favorisierte Kandidat Wiktor Janukowytsch kommt auf 40 %, Wiktor Juschtschenko auf 39 % der Stimmen, daher wird es eine Stichwahl geben

November


- 2. November: Präsidentschaftswahlen in USA: George W. Bush wird nach einem Kopf an Kopf-Rennen mit seinem Gegner John F. Kerry erneut für vier Jahre zum Präsidenten gewählt
- 7. November: Das Referendum gegen die neuen Gemeindegrenzen in Mazedonien ist gescheitert, da nur etwa 26 % der Stimmberechtigten abstimmten. Das Gesetz schreibt ein Quorum von 50 % vor. In der Konsequenz haben alle großen Gemeinden im Westen Mazedoniens eine albanische Bevölkerungsmehrheit
- 10. November: Der Politiker Georg Milbradt (CDU) ist in Sachsen erst im zweiten Anlauf erneut zum Ministerpräsidenten gewählt worden. Er hatte nur 62 von 65 Stimmen der CDU/SPD Koalition bekommen. Der Kandidat Uwe Leichsenring der NPD erhielt 14 Stimmen, 2 mehr als die NPD Sitze im Landtag hat
- 11. November: Jassir Arafat stirbt gegen 3:30 Uhr morgens, sein Leichnam wird nach Kairo gebracht, wo am folgenden Tag die Trauerfeier stattfindet und anschließend: unter chaotischen Umständen: die Beisetzung in Ramallah
- 15. November: Der Beitritt Griechenlands zum Euro beruht auf seit 1997 gefälschten Defizitzahlen. Später werden auch die italienschen Zahlen bezweifelt. Das statistische Amt der EU, EUROSTAT, gerät damit wieder ins Zwielicht
- 17. November: Das Bundeskabinett beschließt die Entsendung von zwei Transall-Flugzeugen mit ca. 200 Soldaten zur Unterstützung vom Transport von OAU-Soldaten in die Region Darfur im Sudan
- 18. November: Im zweiten Anlauf hat der neue EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso für sein veränderte Kommission eine Mehrheit im EU-Parlament erhalten
- 18. November: Der CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer wirft deutschen Managern mangelnden Patriotismus vor
- 19. November: Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat in einer Resolution zu einer baldigen Lösung für den Sudan-Konflikte aufgerufen und vage mit Sanktionen gedroht
- 20. November: Es werden Misshandlungsvorwürfe bei gestellten Geiselnahmen bei der Bundeswehr bekannt. In den folgenden Wochen werden weitere Misshandlungen in verschiedenen Kasernen bekannt
- 21. November: Nach der Stichwahl bei den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine wird Wiktor Janukowytsch zum Sieger erklärt, die OSZE zweifelt den Wahlsieg an, die Opposition spricht von Wahlbetrug. Beginn von landesweiten Massenprotesten („Orangene Revolution“)
- 21. November: Ca. 25.000 Menschen demonstrierten nach einem Aufruf muslimischer Verbände in Köln gegen islamistischen Terror und Gewalt
- 21. November: In Namibia wird Hifikepunye Pohamba (SWAPO) mit 76 % zum neuen Präsidenten gewählt und löst damit Sam Nujoma ab. Seine Partei, die SWAPO, erhält ca. 75 % der Parlamentssitze
- 25. November: Die IAEO berät über das iranisches Atomprogramm. Die USA glauben, dass der Iran eine Atombombe entwickeln will. Der Iran beteuert, dass er nur ein friedliche Nutzung der Kernenergie plant
- 27. November: Die Behörden von Papua-Neuguinea beginnen mit der Evakuierung von 9000 Menschen von der Insel Manam, da diesen wegen wochenlanger Vulkan-Aktivitäten (Aschenregen) eine Hungesnot droht
- 28. November: Bundesfinanzminister Hans Eichel kritisiert, dass alle neuen Bundesländer, mit Ausnahme von Sachsen, die Fördermittel aus dem Aufbau Ost ganz oder teilweise missbrauchen
- 28. November: In Rumänien werden der Staatspräsident und das Parlament gewählt. In die Stichwahl kommen Adrian Nastase (Sozialdemokraten) und Traian Băsescu (Allianz für Gerechtigkeit und Wahrheit). Die Opposition spricht von Wahlbetrug. Auch die OSZE äußert Bedenken wegen des Ablaufs der Wahl
- 30. November: Die OECD bemängelt in ihrer „Baby-PISA“-Studie die Zahl der Kita-Plätze in den alten Bundesländern. In den neuen Bundesländern gehört das Kinderbetreuungssystem zu den weltweit besten

Dezember


- 1. Dezember: Die Regierungskoalition von Ministerpräsident Ariel Scharon in Israel zerbricht, weil die Vertreter seines größten Koalitionspartners gegen den Haushaltsentwurf 2005 gestimmt haben
- 3. Dezember: Der Bundestag beschließt die Entsendung von bis zu 200 Soldaten zur Unterstützung der Afrikanischen Union im Darfur-Einsatz
- 22. Dezember: CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer tritt nach Vorwürfen über falsche Angaben zu Gehaltszahlungen seines früheren Arbeitgebers RWE zurück
- 26. Dezember: Bei der Wiederholungswahl zu den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine setzt sich der oppositionelle Kandidat Wiktor Juschtschenko gegen den beurlaubten Ministerpräsidenten Wiktor Janukowytsch mit 51,99 % zu 44,19 % der abgegebenen Stimmen durch

Terroranschläge und Kriege


- 29. Januar: Bei einem Terroranschlag auf Bus Nummer 19 in Jerusalem (Israel) sterben elf Israelis. 50 Menschen werden verletzt. Der Attentäter war ein 24 Jahre alter Palästinenser aus Bethlehem und Mitglied der Al Aqsa Märtyrer Brigaden
- 22. Februar: Acht Menschen Sterben bei einem Selbstmordattentat auf Bus Nummer 14A in Jerusalem (Israel). Über 60 werden verwundet. Der palästinensische Attentäter war Mitglied der Al Aqsa Märtyrer Brigaden und kam aus Bethlehem
- 11. März: Schwerer Terroranschlag in Madrid, 191 Tote, 1.500 Verletzte
- 28. April: Terroranschlag in Diplomatenviertel von Damaskus, vier Tote
- 2. Juni: In Afghanistan werden fünf Mitarbeiter der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen in einem Hinterhalt ermordet
- 11. Juli: Ein Selbstmordattentäter sprengt sich in Tel Aviv (Israel) an einer Bushaltestelle in die Luft. Ein Israeli wird dabei getötet, 33 werden verletzt
- 28. Juli: Bei der Explosion einer Autobombe in Bakuba (Irak) sterben 68 Menschen und etwa 40 werden verletzt
- 2. August: Bei Bombenanschlägen auf fünf christliche Kirchen in Bagdad und Mossul im Irak werden elf Menschen getötet und ca. 50 verletzt
- 15. August: In Gatumba (Burundi) haben Hutu-Rebellen ein Flüchtlingslager der UNO überfallen und 189 Menschen getötet sowie etwa 70 verletzt
- 24. August: In Russland stürzen, infolge eines tschetschenischen Terroranschlages, fast gleichzeitig zwei Flugzeuge mit 89 Menschen an Bord ab
- 30. August: Bei einem Anschlag eines tschetschenischen Selbstmordattentäters im Norden von Moskau in der Nähe eines U-Bahnhofes werden min. 39. Menschen getötet und ca. 130 verletzt
- 31. August: Zwei Selbstmordattentäter töten in Beerscheba (Israel) sechzehn Menschen. Über 100 Israelis werden verletzt als die Palästinenser sich innerhalb weniger Minuten in die Luft sprengen. Ziel des Anschlags: Die Stadtbusse Nummer 6 und Nummer 12
- 31. August: Im Irak werden zwölf nepalesische Geiseln durch islamistische Extremisten der Gruppe Ansar el Sunna ermordet
- 1. September: Etwa 30 tschetschenischen Rebellen nehmen ca. 1200–1500 Geiseln in einer Schule in Beslan in Nordossetien
- 3. September: Die Schule in Beslan wird durch die Einsatzkräfte gestürmt, dabei gibt es mindestens 338 Tote und 704 Verletzte
- 4. September: Durch die Explosion einer Autobombe vor einer Polizeischule im nordirakischen Kirkuk werden 15 Menschen getötet und weitere 20 Menschen verletzt
- 6. September: Durch die Explosion einer Autobombe im Nordirak sind sieben amerikanische Soldaten und drei Iraker getötet worden
- 7. September: Seit Beginn des Irak-Krieges sind 1000 amerikanische Soldaten gefallen. Die weit höhere Anzahl der getöteten Iraker ist unbekannt
- 9. September: ein Bombenanschlag auf die australische Botschaft in Jakarta kostet 11 Menschen das Leben
- 13. September: Am Wochenende sind 68 Iraker und Amerikaner im Irak getötet worden
- 14. September: Bei der Explosion einer Autobombe vor einer Polizeiwache in Bagdad sind mindestens 47 Menschen getötet und 114 verletzt worden
- 14. September: In Bakuba wurden zwölf Polizisten in einen Hinterhalt gelockt und getötet
- 16. September: Bei amerikanischen Luftangriffen nahe Falludscha sind bis zu 60 Iraker getötet worden
- 25. September: Im Süden Afghanistans haben (vermutlich) Taliban-Kämfer bei mehreren Anschlägen neun Soldaten getötet
- 30. September: Bei drei fast zeitgleichen Autobombenanschlägen in Bagdad sterben mehr als 42 Menschen (meist Kinder) und 139 werden verletzt
- 1. Oktober: Bei einem Selbstmordattentat auf die Zainabia-Moschee in Sialkot/Pakistan sterben 31 Menschen und mehr als 45 werden verletzt
- 2. Oktober: Am 135. Geburtstag von Mahatma Gandhi gab es mehrere Bombenanschläge im Nordosten Indiens (Dimapur im Bundesstaat Nagaland und Kokrajhar im Bundesstaat Assam) mit min. 44 Toten und 93 Verletzten
- 2. Oktober: Bei einer Offensive amerikanischer Truppen und irakischen Nationalgardisten in Samarra werden mindestens 100 Menschen getötet und mehr als 100 verletzt
- 3. Oktober: Bei einer nach Raketenangriffen durch die Hamas begonnenen Offensive der israelischen Armee im Gazastreifen kamen in den vergangenen Tagen über 50 Menschen ums Leben
- 4. Oktober: Bei drei Bombenanschlägen in Bagdad und Mossul und Luftangriffen der Amerikaner in Falludscha starben mehr als 30 Menschen und mehr als 100 wurden verletzt
- 7. Oktober: Bei einer Offensive der US-Streitkräfte und irakischer Sicherheitskräfte und einer Reihe von Anschlägen starben 17 Menschen im Irak. Sieben bei einem Anschlag in Diwanija
- 7. Oktober: Bei Selbstmordanschlägen in Taba und Ras el Schitan (Moon Island Village) auf der Sinai-Halbinsel in Ägypten wurden 32 Menschen getötet und mehr als 150 verletzt
- 7. Oktober: Bei einem Selbstmordanschlag in der Stadt Multan in Pakistan sind mindestens 39 Menschen getötet und mehr als 80 verletzt worden
- 8. Oktober: Bei einem Bombardement der US-Luftwaffe wurden in Falludscha elf Menschen getötet
- 18. Oktober: Bei der Explosion einer Autobombe in Bagdad wurden mindestens sechs Menschen getötet und 27 verletzt
- 23. Oktober: Im Norden des Irak werden 49 Polizeirekruten ermordet. Am gesamten Wochenende sterben bei Anschlägen und Bombardierungen ca. 100 Menschen
- 2. November: Auf offener Straße in Amsterdam wird der niederländische Filmemacher Theo van Gogh durch einen islamischen Extremisten niedergestochen und erschossen. In der Folge werden mehrere Moscheen und islamische Schulen in den Niederlanden angezündet
- 6. November: Regierungssoldaten der Elfenbeinküste töten bei einem Angriff neun französische Soldaten. Die Regierung hatte zuvor auch das Friedensabkommen mit den Rebellen gebrochen
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Miami

Miami ist eine dicht besiedelte Stadt am
Miami River im Miami-Dade County im US-Bundesstaat Florida, USA, mit 380.000 Einwohnern (Stand: 2004) und Sitz der County-Verwaltung. Das Stadtgebiet hat eine Größe von 143,1 km². Obwohl die Stadt selbst nicht besonders groß ist, umfasst die Agglomeration South Florida Metropolitan Area viele kleinere Städte und die nicht unerhebliche UMSA (Unincorporated Metropolitan Services Area) mit ein - beherbergt insgesamt über 2,2 Millionen Einwohner. Der Name "Miami" kommt von dem indianischen Wort Mayaimi (großes Wasser). Der Miami River liefert das Wasser in die Everglades und fließt von dort in den Atlantik.

Geografie

Miami liegt im Südosten der nordamerikanischen Halbinsel Floridas am Atlantik. Westlich der städtischen Region Miamis liegen die Everglades.

Nachbarschaft

In direkter Nachbarschaft, im Umkreis von 10 km, liegen die Städte: Brownsville, Gladeview, West Little River, El Portal, Miami Springs, Virginia Gardens, Coconut Grove, Miami Beach, North Miami Beach, Aventura, Bal Harbour, Miami Shores, Hialeah, Coral Gables und West Miami

Geschichte

Am 18. Juli 1896 wurde Miami offiziell zur Stadt ernannt, mit gerade mal 300 Einwohnern. Während der 20er Jahre war in Miami das Glücksspiel erlaubt, und die Prohibition wurde nicht so ernst genommen. So immigrierten Tausende aus dem Norden der USA nach Miami und lösten somit den Bau-Boom aus. Die Skyline von Miami mit ihren Hochhäusern entstand. 1927 wurde der Bau-Boom durch einen verheerenden Wirbelsturm und anschließend durch die Depression gestoppt. Während des 2. Weltkriegs baute das Militär viele Ausbildungskasernen rund um Miami, bedingt durch die strategisch günstige Lage. Auf der Suche nach Arbeit kamen viele Männer und Frauen wieder zurück und brachten die Bevölkerung bis 1950 auf über 500.000 Menschen in Miami und Umgebung. Der Großkreis um Miami wurde in den 1890er Jahren eingerichtet. Heute steht das Miami-Dade County in Nachbarschaft zu den Counties von Broward und Palm Beach im Norden mit jeweils 1,6 und 1,1 Millionen Einwohnern. Miami gilt als kultureller Schmelztiegel mit einer stark lateinamerikanischen Bevölkerung. Zu den Bewohnern Miamis gehören vor allem Kubaner, Nicaraguaner, Kolumbianer, Venezuelos, Puerto Ricaner, Argentinier, Ecuadorianer, Brasilianer, Dominikaner, Haitianer und Mexikaner. In den 80er Jahren war Miami der größte Umschlagsplatz für Drogen aus Kolumbien, Bolivien, Ecuador und Peru, bedingt durch die Nähe zu den Herstellungsländern und den Massentourismus. Die Drogenbarone brachten Milliarden USD nach Miami, wo das Geld durch diverse Investitionen in Bauvorhaben schnell gewaschen werden konnte. Zu dieser Zeit wurde die bekannte Fernsehserie Miami Vice quasi im Original gedreht.

Verkehr

Miami's wichtigster internationaler Verkehrsknotenpunkt ist der Miami International Airport, welcher einer der größten internationalen Flughäfen der Welt ist. Jährlich werden über 35 Millionen Passagiere abgefertigt. Gleichzeitig ist er der Firmensitz der Fluggesellschaft American Airlines. Der Flughafen wird von einer großen Anzahl von internationalen Fluggesellschaften angeflogen. Die wichtigste Meeresverbindung ist der Hafen, der Port of Miami. Heute ist er der größte Hafen der Welt für Kreuzfahrtschiffe mit über 18 Millionen Passagieren. Ebenso ist er einer der wichtigsten Fracht-Umschlagsplätze mit jährlich fast 10 Millionen Tonnen Fracht. Natürlich hat Miami auch eine Eisenbahnverbindung. Betrieben wird sie vom Atlantic Coast Service, der zu der Eisenbahngesellschaft Amtrak gehört. Daneben gibt es noch die regionalen Bahnverbindungen Metrobus, Metrorail und Tri-Rail. Für PKW und LKW hat Miami Anbindungen an die Highways 75, 95 und 195. Weitere Flughäfen für den internationalen Flugverkehr sind der "Fort Lauderdale/Hollywood International Airport" und der "Palm Beach International Airport". National ist Miami auch über den "Miami Airport" und den "Opa Locka Airport" zu erreichen.

Einwohner (Abstammung)

Die Einwohner sind westindischer (6,3 %), italienischer (1,4 %), irischer (1,0 %), deutscher (1,2 %) und britischer (1,1 %) Abstammung. Von den amerikanischen Ureinwohnern stammen etwa 3,1 % der Menschen ab.

Bevölkerungsentwicklung


- 1900: 4.955
- 1910: 11.933
- 1920: 42.753
- 1930: 142.955
- 1940: 267.739
- 2004: 380.500

Wirtschaft

Die hauptsächlichen Beschäftigungszweige sind: Ausbildung, Gesundheit und Soziales: (15,0 %), Handel / Einzelhandel: (11,0 %), Zukunftstechnologien, Management, Verwaltung: (11,8 %), Baugewerbe: (10,3 %), Kunst, Unterhaltung, Nahrungsmittel, Restaurants (12,0 %). Weiterer wichtiger Arbeitgeber ist der internationale Flughafen von Miami mit all seinen Zulieferbetrieben.

Wetter

Das Klima ist mild und warm, leicht mit einem leichten Wind von See. Statistisch regnet es in den Sommermonaten an durchschnittlich 35 % der Tage, wenn auch nur kurzfristig. Die höchsten Temperaturen sind von Mai bis Oktober, mit bis zu 31°C. Die kältesten Monate sind von Dezember bis Februar mit durchschnittlich 18°C.

Schulen

Gymnasium


- Booker T. Washington Senior High School, etwa 1.500 Schüler
- Coral Reef Senior High School, etwa 3.000 Schüler
- Design and Architecture (Kunst und Architektur) Senior High School, etwa 450 Schüler
- Dr. Michael M. Krop Senior High School, etwa 3.300 Schüler
- Felix Varela Senior High School, etwa 3.500 Schüler
- G. Holmes Braddock Senior High School, etwa 4.700 Schüler
- John A. Ferguson Senior High School, etwa 2.550 Schüler
- MAST Academy High School, etwa 550 Schüler
- Miami Central Senior High School, etwa 2.675 Schüler
- Miami Coral Park Senior High School, etwa 4.100 Schüler
- Miami Jackson Senior High School, etwa 1.700 Schüler
- Miami Killian Senior High School, etwa 3.360 Schüler
- Miami Norland Senior High School, etwa 2.450 Schüler
- Miami Northwestern Senior High School, etwa 2.675 Schüler
- Miami Palmetto Senior High School, etwa 3.300 Schüler
- Miami Senior High School, etwa 3.400 Schüler
- Miami Southridge Senior High School, etwa 3.675 Schüler
- Miami Sunset Senior High School, etwa 3.600 Schüler
- Southwest Miami Senior High School, etwa 3.650 Schüler Diese Gymnasium sind ein Teil von die Miami-Dade County Schulebezirk. Es gibt Zwanzig weitere Gymnasium in diesem Bezirk, gefunden in anderen Städte; neununddreißig Gesamtmenge.

Weiterführende Bildungseinrichtungen


- Miami-Dade Community College, ca. 180.000 Studenten
- Barry University, ca. 5.700 Studenten
- Johnson and Wales University
- International Fine Arts College, ca. 1.000 Studenten
- Florida Computer und Business School, ca. 950 Studenten
- Beauty Schools of America, ca. 900 Studenten
- Florida International University, ca. 22.700 Studenten
- Florida Memorial College, ca. 1.900 Studenten
- Saint Thomas University, ca. 1.800 Studenten Weitere Weiterführende Bildungseinrichtungen in der Umgebung, im Umkreis bis 100 km sind:
- Nova Southeastern University in Fort Lauderdale, etwa 30 km entfernt, ca. 12.660 Studenten
- Art Institute of Fort Lauderdale in Fort Lauderdale, etwa 33 km entfernt, ca. 2.450 Studenten
- University of Miami in Coral Gables, etwa 33 km entfernt, ca. 13.000 Studenten
- Broward Community College in Fort Lauderdale, etwa 33 km entfernt, ca. 12.700 Studenten
- Keiser College in Fort Lauderdale, etwa 33 km entfernt, ca. 2.850 Studenten
- Florida Atlantic University Boca Raton in Boca Raton, etwa 65 km entfernt, ca. 14.300 Studenten
- Palm Beach Community College in Lake Worth, etwa 90 km entfernt, ca. 8.400 Studenten

Bibliotheken

Die "Miami-Dade Public Library" besitzt etwas mehr als 4 Millionen Bücher, 106.000 Audio- und 111.000 Video-Dokumente.

Kliniken


- Anne Bates Leach Eye Hospital
- Douglas Gardens Hospital
- Healthsouth Rehabilitation Hospital
- Kendall Medical Center
- Meadowbrook Rehabilitation Hospital of West Gables
- Mercy Hospital
- Miami Childrens Hospital
- Pan Americam Hospital
- South Miami Hospital
- University of Miami Hospital & Clinic
- Westchester Gerneral Hospital
- Jackson Memorial Hospital
- North Shore Medical Center
- Cedars Medical Center
- Baptist Children's Hospital
- Baptist Hospital of Miami
- IFA Medical Center
- Deering Hospital

Parks und Sportmöglichkeiten

Es gibt ein breites Angebot von verschiedenen Stadtparks sowie mehrere sportliche Einrichtungen, sowie Spielwiesen und Möglichkeiten zum Camping. Durch die Nähe zum Strand sind alle Strand- und Wassersportarten angesagt.

Touristische Attraktionen

Lake Worth Das Art-Déco-Viertel in Miami Beach sowie das Miami Seaquarium sind einer der größten Touristenattraktionen Miamis.

Bedeutende Sportvereine


- Florida Marlins, (Major League Baseball)
- Miami Dolphins, (National Football League)
- Miami Heat, (National Basketball Association)

Film und Fernsehen

Filme und Fersehserien, die in Miami spielen oder gedreht wurden: "2 Fast 2 Furious", "Ace Ventura: Pet Detective", "All About the Benjamins", "Any Given Sunday", "Bad Boys - Harte Jungs", "Bad Boys 2", "Big Trouble", "The Birdcage", "CSI: Miami", "Flipper" "Golden Girls", "Making Mr. Right", "Miami Rhapsody", "Miami Vice", "Nip/Tuck", "Porky's", "Revenge of the Nerds 2", "Scarface", "There's Something About Mary", "Transporter - The Mission"

Bekannte Persönlichkeiten

Gloria Estefan, Gérard Latortue

Söhne und Töchter der Stadt


- Larry Black, Leichtathlet und Olympiasieger
- Patricia Cornwell, Schriftstellerin
- Terri Garber, Schauspielerin
- Terri Gibbs, Country- und Gospelsängerin
- Scott Hall, Profi-Wrestler
- Deborah Harry, Sängerin und Schauspielerin
- Phil Hill, Rennfahrer
- Lawrence Kasdan, Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler
- William H. Macy, Schauspieler
- Joe McPhee, afroamerikanischer Jazzmusiker
- Eva Mendes, Schauspielerin
- Sidney Poitier, Schauspieler
- Alexa Vega, Schauspielerin
- Bob Vila, Journalist und Entertainer
- Betty Wright, Soul-Sängerin

Religion

In Miami gibt es derzeit 500 verschiedene Kirchen aus 32 unterschiedlichen Konfessionen. Unter den zu einer Konfession gehörenden Kirchen ist die Baptistengemeinde mit 79 Kirchen am stärksten vertreten. Weiterhin gibt es 47 zu keiner Konfession gehörende Kirchen (Stand: 2004).

Demografische Daten

Nach dem Zensus des Jahres 2000 besteht die Bevölkerung von Miami aus 362.470 Menschen in 83.336 Familien. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 3.923,5/km². Die Herkunft der Bevölkerung setzt sich zusammen aus:
- 66,62% europäisch
- 22,31% afro-amerikanisch
- 0,22% indianisch
- 0,66% asiatisch
- 0,04% pazifische Inseln
- 5,42% andere 65,76% der Bevölkerung sind Latinos unterschiedlicher Herkunft, zu einem großen Teil aus Kuba. Das durchschnittliche Einkommen eines Haushalts liegt bei 23.483 USD, das durchschnittliche Einkommen einer Familie bei 27.225 USD. Männer haben ein durchschnittliches Einkommen von 24.090 USD gegenüber den Frauen mit durchschnittlich 20.115 USD. Das Pro-Kopf-Einkommen liegt bei 15.128 USD.
28,5 % der Einwohner und 23,5 % der Familien leben unterhalb der Armutsgrenze. 21,7 % der Einwohner sind unter 18 Jahre alt und auf 100 Frauen ab 18 Jahre und darüber kommen statistisch 97,3 Männer.
Das Durchschnittsalter beträgt 38 Jahre. (Stand: 2000).

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate hat einen Index von 891,2 Punkte. (Vergl. US-Landesdurchschnitt: 330,6 Punkte)
2002 gab es 65 Morde, 96 Vergewaltigungen, 2.706 Raubüberfälle, 4.361 tätliche Angriffe auf Personen, 5.962 Einbrüche, 15.886 Diebstähle und 4.876 Autodiebstähle.

Weblinks


- [http://www.reise-report.de/miami.html Reisetipp Miami]
- [http://www.key-biscayne.com/ www.key-biscayne.com/] Kategorie:Ort in Florida Kategorie:Ort mit Seehafen ja:マイアミ ko:마이애미

Tampa

Tampa ist eine US-amerikanische Stadt. Sie befindet sich im Hillsborough County im Bundesstaat Florida.

Geographie

Die Stadt befindet sich an der Westküste von Florida (27°58'15"N, 82°27'53"W). Sie hat eine Fläche von 441.9 km²

Statistiken

Insgesamt leben 303.447 Menschen (2000) in Tampa. Davon gibt es 124.758 Haushalte und 71.236 Familien. Die Einwohnerdichte liegt bei 1.045/km². Am 1. Juli 2004 hatte Tampa 321.772 Einwohner.

Klima

Das Klima in Tampa ist eher mild. Im Winter gehen die Temperaturen selten unter 4,5°C. Im Sommer dagegen ist es mit durchschnittlich 32°C warm. Die Luftfeuchtigkeit ist im Sommer ziemlich hoch.

Universitäten

Die Stadt hat zwei Universitäten. Die University of South Florida und die University of Tampa.

Wirtschaft

Wie fast überall in Florida, hat sich auch Tampa auf Dienstleistungen und den Tourismus spezialisiert. Viele Bürger aus dem ganzem Land besitzen dort Winterresidenzen. Außerdem hat es viele Banken nach Tampa gezogen, die von dort aus regional für Florida operieren. Außerdem befindet sich hier das Wikipedia-Rechenzentrum.

Söhne und Töchter der Stadt


- Aja, US-amerikanische Pornodarstellerin
- Julian Cannonball Adderley, Jazz-Altsaxophonist
- Nat Adderley, Jazzmusiker
- Aaron Carter, Sänger
- Joseph Kittinger, Inhaber mehrerer Luftfahrt-Weltrekorde
- Mel Tillis, Countrysänger und Songschreiber
- Slim Whitman, Countrysänger
- Paul Wight, professioneller Wrestler
- David Sanborn, US-amerikanischer Popsaxophonist
- Shawn Pyfrom, US-amerikanischer Serienschauspieler

Religion

In Tampa gibt es derzeit 332 verschiedene Kirchen aus 29 unterschiedlichen Konfessionen. Unter den zu einer Konfession gehörenden Kirchen ist die Baptistengemeinde mit 96 Kirchen am stärksten vertreten. Weiterhin gibt es 29 zu keiner Konfession gehörende Kirchen (Stand: 2004).

Kultur

Tampa ist für die Musikrichtung Death Metal, das was New Orleans für den Jazz ist. Hier befindet sich die wichtigste Death Metal Szene. Ähnlich wichtig ist sonst nur die Stadt Göteborg (Schweden). Siehe hierzu auch (Florida Death Metal).

Weblinks


- http://www.tampagov.net/ Kategorie:Ort in Florida Kategorie:Ort mit Seehafen ja:タンパ

Edgewood

Edgewood ist die Bezeichnung mehrerer Orte in den USA:
- Edgewood (Florida)
- Edgewood (Indiana)
- Edgewood (Iowa)
- Edgewood (Kentucky)
- Edgewood (Maryland)
- Edgewood (New Mexico)
- Edgewood (Ohio)
- Edgewood (Pennsylvania)
- Edgewood (Washington)

Seminolen

Die Seminolen sind ein Indianervolk Nordamerikas. Im 17. und 18. Jahrhundert bildeten sie mit verschiedenen anderen Stämmen in Georgia und Alabama die Creek-Konföderation, wanderten dann aber nach Florida. Die ursprüngliche Sprache ist ein Dialekt der Muskogee-Sprache (siehe Seminolische Sprache), die 1990 noch von 6.200 der ca. 20.000 Creek und Seminolen gesprochen wurde.

Geschichte

Die Seminolen und die USA führten insgesamt drei Kriege gegeneinander: Der erste dauerte von 1817-1818, der zweite von 1835-1842 und der dritte von 1855-1858. Letztere beide waren für die USA enorm kostspielig. Zum ersten Krieg kam es 1817-1818, als General Andrew Jackson von Georgia nach Florida, das damals unter spanischer Herrschaft stand, einmaschierte, um entlaufene schwarze Sklaven, die sich zu den Seminolen geflüchtet hatten, einzufangen. Die Seminolen wurden besiegt und nach Süd- und Mittel-Florida in eine Reservation umgesiedelt. 1819 verkaufte Spanien Florida gegen einen geringen Betrag an die USA. Andrew Jackson wurde Militärgouverneur von Florida. In den 1820er und 1830er Jahren kamen viele weiße Siedler nach Florida. Die Situation der Seminolen verschlechterte sich immer mehr; sie mußten immer mehr Land an die weißen Siedler abtreten und sich in die Wildnis der Everglades zurückziehen. Präsident Andrew Jackson unterzeichnete 1830 den Indian Removal Act. Somit mussten alle Indianer östlich des Mississippis nach Westen umgesiedelt werden, so auch die Seminolen Floridas. Unter der Führung von Osceola stellten sich die Seminolen 1835 zum zweiten Mal den USA. Die Seminolen waren zunächst erfolgreich, da sie sich durch einen Guerillakrieg die Sümpfe und natürlichen Gegebenheiten nutzbar machen konnten. Die amerikanische Armee geriet durch Unkenntnis der Umgebung oft in die Defensive. 1837 konnte sie aber Osceola gefangen nehmen und nach Fort Moultrie in South Carolina bringen, wo er starb. Seine Stammesgenossen führten den Krieg unvermindert weiter. 1840 änderte die amerikanische Armee ihre Taktik. Sie vermied den direkten Feindkontakt und zerstörte stattdessen Vorräte für den Nachschub. Nach ca. 6 Monaten gaben immer mehr Seminolen auf, worauf sie in eine Reservation nach Oklahoma deportiert wurden. 1842 waren nur noch ein paar hundert Seminolen in den unzugänglichen Teilen der Everglades übrig. Die amerikanische Armee hatte kein Interesse den Krieg fortzuführen und gab den Krieg auf. 1855 kam es zu einen Aufstand der verbliebenen Seminolen, in dessen Verlauf weitere 163 Stammesangehörige nach Oklahoma deportiert wurden. Die verbliebenen Seminolen konnten in Florida bleiben. Sie betrachten sich als einziger Indianerstamm Nordamerikas, der von den weißen Eroberern nicht gänzlich besiegt wurde. Einen Friedensvertrag mit der US-Regierung haben sie erst 1931 unterzeichnet.

Zeitgenössisches Leben

Die Seminole Nation of Oklahoma hat etwa 6.000 eingeschriebene Mitglieder in 14 Stämmen. Zwei dieser Stämme werden als freedman bands von Nachfahren entlaufener schwarzafrikanischer Sklaven, den Schwarzen Seminolen, gebildet, die sich mit den Seminolen assoziiert hatten. Sie leben dort in enger Nachbarschaft zu den Creek, die die gleiche Sprache sprechen. In Florida existieren fünf weitere Reservationen. Die Florida-Seminolen leben von der Landwirtschaft, dem Fischfang, der Jagd sowie vom Tourismus. Viele wohnen noch immer in strohgedeckten, an den Seiten offenen Pfahlhäusern (Chickees) und tragen mit verschiedenen Applikationen versehene Patchworkkleidung. Nach dem Bürgerkrieg wurde die Reservation der Oklahoma-Seminolen verkleinert. Ende des 19. Jahrhunderts wurden sie dazu gezwungen, ihr traditionelles Gebiet in einzelne Parzellen aufzuteilen und den Rest an die Vereinigten Staaten abzugeben. Dieses Land wurde 1889 zur Besiedelung durch weiße Einwanderer freigegeben. Viele Seminolen waren Baptisten, aber sowohl die Florida- als auch die Oklahoma-Gruppen hielten an ihren traditionellen Muskogee-Riten fest.

Siehe auch


- Liste nordamerikanischer Indianerstämme
- [http://www.geschichteinchronologie.ch/USA/indianer/Arden-Wall_Seminolen-genesis.htm Genesis der Seminolen: Die Sage von der Schöpfung des Landes, der Berge, der Täler, der Sümpfe, von Mann und Frau] Kategorie:Nordamerikanische Ethnie

1894

Ereignisse


- 22. Februar: Policarpo Bonilla wird Staatspräsident in Honduras
- 15. Oktober: Beginn der Dreyfus-Affäre: Der französische Offizier Alfred Dreyfus wird wegen Spionage verhaftet
- 29. Oktober: Kaiser Wilhelm II. beruft den 75-jährigen Chlodwig zu Hohenlohe-Schillingsfürst zum Reichskanzler und preußischen Ministerpräsidenten
- 5. Dezember Eröffnung des Reichstagsgebäudes in Berlin durch Kaiser Wilhelm II
- 11. Dezember: Auf dem Champs-Elysées in Paris, Frankreich, wird der erste Autosalon eröffnet
- 21. Dezember: Mackenzie Bowell wird neuer Premierminister von Kanada
- Die Tower Bridge in London wird fertig gestellt
- Nikolaus II. wird zum russischen Zaren gekrönt
- James Jeans und John William Strutt Rayleigh stellen ihre Theorie des Schwarzen Körpers auf (Rayleigh-Jeans-Gesetz)
- Emanuel Lasker wird Schachweltmeister
- Entdeckung des Pestbazillus
- Erstes großes Massaker von Türken und Kurden an Armeniern

Kultur


- 16. März: Uraufführung der Oper Thaïs von Jules Massenet an der Grand Opéra Paris
- 18. März: Uraufführung der Oper Weltfrühling von Hans Huber in Basel
- 18. Mai: Uraufführung der Oper Raffael (Orig.: Rafael') von Anton Stepanowitsch Arenski im Bolschoi-Theater in Moskau
- 20. Juni: Uraufführung der Oper La Navarraise von Jules Massenet im Covent Garden in London
- 16. September: Uraufführung der Operette Die Chansonette von Rudolf Dellinger am Residenztheater in Dresden
- 13. November: Uraufführung der Oper Ingwelde von Max von Schillings am Hoftheater in Karlsruhe
- 22. Dezember: Mit dem Orchesterstück Prélude à l'après-midi d'un faune von Claude Debussy wird in Paris das erste bedeutende Werk des musikalischen Impressionismus uraufgeführt

Sport


- 23. Juni: Pierre de Coubertin gründet das Internationale Olympische Komitee
- Gründung des First Vienna Football Club, dem ersten Fußballverein in Österreich

Geboren


- Datum unbekannt: Aino Aalto, finnische Architektin und Designerin († 1949)
- 1. Januar: Satyendra Nath Bose, Physiker († 1974)
- 1. Januar: Walter Schultze, Mediziner, SA- und SS-Funktionär († 1979)
- 8. Januar: Maximilian Kolbe, polnischer Franziskaner-Minorit († 1941)
- 17. Januar: Edgar André, KPD-Politiker und Antifaschist († 1936)
- 17. Januar: Werner March, deutscher Architekt († 1976)
- 18. Januar: Jan van Breda Kolff, niederländischer Fußballspieler
- 18. Januar: Lucia Moholy, Fotografin († 1989)
- 22. Januar: Heinz Heck, deutscher Biologe und Zoodirektor in München († 1982)
- 24. Januar: Robert Jaffé, deutscher Politiker († 1968)
- 25. Januar: Micheil Tschiaureli, georgischer Filmregisseur († 1974)
- 28. Januar: Felix Fechenbach, politischer Journalist und Dichter († 1933)
- 1. Februar: Paul Merker, SED-Funktionär in der DDR († 1969)
- 3. Februar: Norman Rockwell, US-amerikanischer Maler und Illustrator († 1978)
- 4. Februar: Friedrich Karl Florian, Gauleiter der NSDAP von Düsseldorf († 1975)
- 5. Februar: Henriette Hardenberg, Expressionistische Dichterin
- 7. Februar: Maria Dietz, deutsche Politikerin und MdB († 1980)
- 8. Februar: King Vidor, US-amerikanischer Regisseur († 1982)
- 8. Februar: Ludwig Marcuse, Philosoph und Schriftsteller († 1971)
- 10. Februar: Harold Macmillan, britischer Politiker und Regierungschef († 1986)
- 10. Februar: Hermann Weinkauff, erster Präsident des Bundesgerichtshofs († 1981)
- 15. Februar: Viktor Neubaum, deutscher Romancier, Lyriker und Dramatiker († 1947)
- 19. Februar: Emil Forrer, Assyriologe, Altertumskundler und Hethitologe († 1986)
- 22. Februar: Katharina Schroth, deutsche Physiotherapeutin († 1985)
- 24. Februar: Josef Arndgen, deutscher Politiker († 1966)
- 25. Februar: Ernst Friedrich, anarchistischer Pazifist († 1967)
- 26. Februar: Wilhelm Bittrich, deutscher General und SS-Obergruppenführer († 1979)
- 28. Februar: Friedrich Wilhelm Wagner, deutscher Jurist und Politiker († 1971)